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Dritte Niederlage für Pritzwalks Männer

Handball-Landesliga Dritte Niederlage für Pritzwalks Männer

Oranienburger HC III – HC Pritzwalk 32:29 (17:19). Die erste Mannschaft der Pritzwalker Handballer spielte in Oranienburg lange auf Augenhöhe und ging dann doch leer aus. Dabei sah es für die Landesliga-Truppe von Milan Glißmann lange gar nicht nach einer Niederlage aus – ganz im Gegenteil.

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Vier Heimspiele für Pritzwalker Club

Florian Boldt und seine Pritzwalker, hier gegen Finowfurt, kehrten aus Oranienburg mit einer Niederlage heim.

Quelle: Stefan Peglow

Oranienburg. Nach der 25:37-Niederlage gegen die Oranienburger in der vergangenen Saison wollten die Pritzwalker diesmal nicht so arg unter die Räder kommen, sie wollten ein besseres Spiel abliefern. Pritzwalk bekam den Anwurf und Toni Eicker verwandelte noch in der ersten Minute zum 1:0. Der OHC kam durch zwei Tore zur Führung, die die Pritzwalker mit zwei Toren konterten. Es ergab sich ein ausgeglichenes Spiel mit Schwächen in beiden Abwehrreihen. So stand es nach 20 Minuten 12:12. Dann gelang durch Eicker und Andy Kitzmann ein Zwei-Tore-Vorsprung. Thomas Brauer erhöhte per Siebenmeter auf 16:13 für die Prignitzer und in der 27. Minute vergrößerte Eicker sogar den Abstand auf vier Tore (15:19). HCP-Trainer Milan Glißmann nahm eine Auszeit um die Spielzüge bis zur Pause anzusagen. Doch das erübrigte sich, da kurz hintereinander zwei Pritzwalker eine Zeitstrafe bekamen und Oranienburg bis zur Pause auf 17:19 verkürzte. Die zweite Halbzeit begann mit Anwurf Oranienburg und zwei Toren für die Gastgeber. Beim 19:19 verletzte sich auch noch Pritzwalks Keeper André Jähnigen am Rücken. Bis zur 48. Minute blieb das Spiel ausgeglichen (26:26) Die Pritzwalker haderten mit den Entscheidungen der Schiris, die selbst Oranienburger Spieler nach der Partie zumindest „komisch“ fanden. Jedes Foul der Pritzwalker wurde zumindest mit Freiwurf geahndet, auf der Gegenseite blieb der Pfiff für gleichgeartete Attacken meist aus. Sarkastisch fragte Trainer Glißmann laut, ob am Montag nur die Oranienburger Spieler auf Arbeit erscheinen müssen. Die Gastgeber zogen über 28:26 auf 31:28 (58.) davon. Zwar verkürzten die Pritz-walker noch einmal, aber mit der Schluss-Sirene fiel das 32:29.

Fazit der Partie: Pritzwalk erlebte kein Debakel wie letzte Saison, es war sogar wie in Angermünde und zu Hause gegen Wittstock mehr drin. Die Torleute boten eine gute Leistung, der Angriff viel besser als gegen Wittstock – dafür war das Abwehrverhalten nicht so gut.

Am Sonnabend, 5. Dezember, folgt der letzte Spieltag in diesem Jahr. Erst spielt die „Zwote“ gegen die Fehrbelliner und dann die Erste gegen die Bad Liebenwalder.

Von Andreas Jähnigen

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