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Gute Leistungen auf der Matte

Ringen Gute Leistungen auf der Matte

Mit 13 Nachwuchsringern reiste der ESV Wittenberge zum Ostseepokal der Hansestadt Rostock nach Warnemünde. Die jungen Prignitzer boten in diesem Turnier für C, D- und E-Jugendliche sowie Schülerinnen mit 227 Kämpfern aus 24 Vereinen gute Leistungen. Allen voran Fabrice Krüger mit dem Sieg in der D-Jugend bis 29 kg.

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ESV-Ringer Fabrice Krüger (in rot) feierte mit dem Turniersieg in Warnemünde einen weiteren Erfolg.

Quelle: Artur Scherf

Wittenberge. Nachdem Fabrice Krüger zunächst Francis Jean Baer (TuS Hellersdorf Berlin) und Moritz Wiese (Demminer RV) mit Schultersiegen vorzeitig bezwang, traf er im Halbfinale auf den Polen Rafal Kowalczyk (LKS Spartakus Pyrzyce). Der ESVer übernahm sofort die Initiative, machte Punkt um Punkt. Aber erst als er 14:3 führte, gelang es ihm, Kowalczyk zu schultern. Auf das Finale musste der Wittenberger warten. Es fand 157 Kämpfe später, als viertletztes Duell der Veranstaltung statt. Doch die lange Pause überstand Fabrice Krüger gut und übernahm im Kampf um Gold gegen Konstantin Valassis (SV Luftfahrt Berlin) nach erstem gegenseitigem Abtasten die Initiative. Der Elbestädter brachte Valassis mit einem doppelten Beinangriff in die Brücke. Aber der Berliner befreite sich, holte nach der Pause zwei Punkte und glich aus. Dann gelang Fabrice Krüger mit einem Runterreißer in die beherrschende Bodenposition eine weitere Zweier-Wertung. Diesen Vorsprung verteidigte der Wittenberger bis zum Schluss.

Eine weitere Medaille für die ESV-Farben holte Alina Döring bei den Schülerinnen bis 32 kg. Sie holte Bronze. Hier starteten sechs junge Ringerinnen, die jede gegen jede kämpften. Nach einer Auftaktniederlage gegen Laura Köhler (RSV Hansa 90 Frankfurt /Oder) gewann Döring gegen Tamina Ludwig (RV Lübtheen). Ihre nächste Gegnerin Leonie Kamenz (RSV Hansa 90 Frankfurt/Oder) brachte sie zweimal mit einem Kopfhüftschwung in die gefährliche Lage, konnte aber ihre Gegnerin nicht auf die Schulter zwingen und verlor mit 8:10 Punkten. Danach gewann sie gegen ihre Vereinskameradin Jonina Michalke. Im letzten Kampf gegen Anh Nguyen (Preußen Berlin) ging es für die Wittenbergerin um Bronze. Döring begann sehr konzentriert und lag schnell vorn. Mit einem gut gezogenen Kopfhüftschwung brachte sie ihre Gegnerin in die Brücke, aus der es kein Entkommen gab: Schultersieg und Bronze für die ESV-Ringerin.

Jonina Michalke holte gegen Tamina Ludwig (RV Lübtheen) ihren ersten Sieg und belegte Platz fünf. Michelle Brendike (bis 28 kg) bestritt ihren ersten großen Wettkampf bravourös. Sie stand fast zwölf Minuten auf der Matte und machte viele technische Punkte, es fehlte ihr aber noch die Wettkampferfahrung. Das verhinderte auch ihren ersten Sieg. Aber Platz sechs war ein guter Einstand, mit dem sie ihre Trainer Heiko Kupas und Ingo Riek beeindruckte.

Einen positiven Eindruck hinterließen auch Miely Henke (22 kg) und Isabelle Marschner (60 kg), die jeweils einen Kampf gewannen, sich gut präsentierten und die Plätze vier und fünf erkämpften. Devin Döring (E-Jugend bis 23 kg) besiegte Ben Nitzschner (PSV Rostock), verlor aber das Duell um Platz fünf gegen Denis Ursow (PSV Neubrandenburg). Dino Henke, Felix Röhr, Franziska Bechmann, Maurice Krüger, Tommy Henke und Lucas Saloga belegten Plätze im Mittelfeld.

Von Artur Scherf

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