Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Wittenberger holen drei Vizelandestitel

Ringen Wittenberger holen drei Vizelandestitel

Ein guter Einstand in das Wettkampfjahr gelang den Ringern des ESV Wittenberge. Das Quartett aus der Elbestadt kehrte von den offenen Landesmeisterschaften Sachsen-Anhalts aus Stendal mit drei Vizemeistertiteln und zweimal Bronze zurück. An den Titelkämpfen beteiligten sich 130 Ringer aus elf Vereinen Sachsen-Anhalts und vom ESV Wittenberge.

Wittenberge 52.9950038 11.752484
Google Map of 52.9950038,11.752484
Wittenberge Mehr Infos
Nächster Artikel
Badminton-Kreismeister stehen fest

Die ESV-Mannschaft mit ihrem Trainer Ingo Riek (links).

Quelle: Artur Scherf

Wittenberge. Die beiden Wittenberger C-Jugendlichen Maurice Krüger und Tommy Henke behaupteten sich sehr gut. Krüger (38 kg) besiegte nacheinander Dean Voigt (1. RC Dessau) und Alexander Besai (SV Braunsbedra) auf Schulter. Im Halbfinale ergriff zunächst Djabrail Elzharkaev vom RSV Stendal 07 die Initiative, ging durch einen Runterreißer mit zwei Punkten in Führung und baute diese durch eine Spindel aus. Nachdem sich Krüger befreit hatte ging es im Standkampf weiter. Elzharkaev gelang ein Kopfhüftschwung und er brachte den ESV-Ringer in die Brücke. Aus dieser gefährlichen Situation befreite sich der Elbestädter, stellte den Stendaler in die Brücke und zwang ihn auf beide Schultern. Damit war er im Finale. In diesem musste er dann aber die Überlegenheit von Dragos Avornicu (SV Halle) anerkennen und kassierte eine Schulterniederlage.

Tommy Henke startete in der Klasse bis 42 kg, schulterte Nico Busch (SV Braunsbedra) und Martin Akhaev (RSV Stendal 07). Damit stand auch er im Halbfinale. Dort gelang Nils Kuchta (Magdeburger SV 90) die erste Wertung, doch Henke konterte und glich aus. Nach der Pause zog Kuchta wieder in Front, doch der Wittenberger befreite sich, stellte den Magdeburger in die Brücke, hielt ihn fest und fixierte ihn dann auf beiden Schultern. Im Finale traf Henke mit Karl Keding auf den nächsten Magdeburger und bestimmte sofort den Kampf. Er brachte Keding mit einem Nackenhebel in die Brücke. Da sich dieser daraus befreite und auch zwei weitere Aktionen des Wittenbergers mit derselben Technik den Kontrahenten nicht auf die Schultern brachten, war es Keding der Henke mit einer Brustquetsche auf die Schulter zwang. So blieb Henke nur der Vizemeistertitel.

Victor und Mikhail Libet starteten bei den Männern bis 85 kg im Griechisch-Römischen Ringkampf und bis 86 kg im Freien Ringkampf. Die Zwillinge trainieren seit gut einem Jahr beim ESV und wiesen in Stendal ihren Leistungszuwachs gegen erprobte Oberliga-Ringer nach. Gegen Jan Rotenburg (RSV Stendal 07), der für den MSV 90 in der Landesoberliga kämpft, und Dima Blayvas (KAV Mansfelder Land), nahmen sie nach starker Gegenwehr Niederlagen hin. Es gelang ihnen dabei aber, technische Punkte zu erzielen. In den Duellen der Zwillingsbrüder war diesmal Mikhail der erfolgreichere. So gewann er im Freistil Bronze und im griechisch-römischen Stil Silber. Victor wurde im Freistil Vierter und holte im griechisch-römischen Stil Bronze.

Von Artur Scherf

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Prignitz
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.