Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 8 ° Sprühregen

Navigation:
Elf Medaillen bei Landesmeisterschaften

SC Delphin Wittenberge Elf Medaillen bei Landesmeisterschaften

An den zwei Wettkampftagen der diesjährigen Landesmeisterschaften in Potsdam kamen die 18 Wittenberger Nachwuchs-Delphine nach etwas verhaltenem Start besser in Fahrt und bewiesen, dass im Nordwesten des Landes sehr gut trainiert und schnell geschwommen wird. Jeder Prignitzer ging an beiden Tagen mindestens fünfmal an den Start.

Wittenberge 52.9950038 11.752484
Google Map of 52.9950038,11.752484
Wittenberge Mehr Infos
Nächster Artikel
Klasse statt Masse beim Reitturnier in Viesecke

Das erfolgreiche Aufgebot des Schwimm-Clubs Delphin Wittenberge mit seinen Trainern.

Quelle: Steffen Schmolke

Wittenberge. Zur wahrscheinlich letzten Landesmeisterschaft in der altehrwürdigen Schwimmhalle „Am Brauhausberg“ kamen Aktive aus 24 brandenburgischen Vereinen nach Potsdam. Die neue moderne Schwimmhalle nebenan soll in diesem Jahr eingeweiht werden, wird dann künftig auch für die Titelkämpfe zur Verfügung stehen. Zuvor aber sammelten die Aktiven des Schwimm-Clubs Delphin Wittenberge (SCDW) im alten Becken elf Medaillen. Insgesamt waren rund 400 Schwimmer bei diesen gut besetzten Meisterschaften auf der 50-m-Bahn am Start. An den zwei langen Wettkampftagen kamen die 18 Wittenberger Nachwuchs-Delphine nach etwas verhaltenem Start immer besser in Fahrt und bewiesen, dass im Nordwesten des Landes sehr gut trainiert und schnell geschwommen wird. Jeder Prignitzer ging an beiden Tagen mindestens fünfmal an den Start.

Der Wittenberger Nachwuchs holte neun Medaillen (3x Silber, 6x Bronze) und stellte viele persönliche Bestleistungen auf. Aufpoliert wurde diese gute Bilanz durch zwei Goldmedaillen vom „Potsdamer“ Delphin Luc Nadolny (Jahrgang 2001), der über 50- und 100-m-Brust (0:32,49/1:11,82 min) siegte. Ebenfalls im Brustschwimmen war mit Marlon Hamel (2005) einer der jüngsten Wittenberger sehr flott unterwegs und gewann über 100 m (1:37,98) eine Silbermedaille und über die doppelte Distanz (3:38,60) Bronze. Die gleichen Medaillenfarben gab es auch für Lea Fürstenberg (2004) und Lea Altenburg (2003). Lea Fürstenberg erkämpftes sich Silber über 50-m- Schmetterling (0:35,46) und Bronze über 50-m-Freistil (0:31,35). Für Lea Altenburg gab es Silber über 50-m-Brust (0:39,82) und Bronze über 100-m-Freistil (1:08,00). Beide Zeiten bedeuteten Vereinsrekord.

Außerdem gab es für die große Lea zwei neue Vereinsbestmarken über 100-m-Brust (1:30,25 und Platz 4) sowie über 50-m-Rücken (0:36,10 und Platz 4). Die kleine Lea schwamm zwei weitere Clubrekorde über 100 und 200-m-Rücken (1:20,18/2:55,65). Sehr erfreulich aus Prignitzer Sicht ist, dass sich drei weitere Delphine einen Podiumsplatz sicherten. Am härtesten hat sich diesen Caren Wolf (2003) erkämpft. Sie erreichte über die kräftezehrende 200-m-Schmetterling-Distanz Bronze in 3:16,83. Ihr Bruder Carlo Wolf (2002) schwamm über 200-m-Lagen in der für diese Distanz tollen Zeit von 2:47,70 Minuten ebenfalls zu Bronze. Eigentlich eher auf den Rückenstrecken zu Hause, sicherte sich Mathis Gleiniger (2004) diesmal Bronze über 100-m-Brust in 1:37,40 min.

Aber auch die vielen guten Platzierungen bereiteten Freude. Zwölf mal erreichten die Delphine Platz vier, 14-mal Rang fünf und elfmal Platz sechs. So schwammen die Brüder Jannis Schöne (2002) und Tamias Schöne (2005) zwar nicht in die Medaillenränge, aber jeweils sechsmal unterdie besten Zehn, was von einem sehr breiten Leistungsspektrum zeugt. Mit zum Teil deutlichen Steigerungen empfahlen sich Marie Elisabeth Barfuß (2004), Jill Brauer (2003),Vincent Luca Heider (2002), Samira Natsulas (2006), Angelina Schulz (2005), Jannis Stolz (2003), Robin Stolz (2001), Kim Zoll (2005) und Sarah Michelle Golz (2001) für weitere Aufgaben. Nicht unerwähnt bleiben soll der Einsatz der Trainer Golz und Gleiniger sowie der vielen Schwimm-Eltern bei diesem langen Wettkampf-Wochenende. Damit verabschieden sich die Wittenberger Schwimmer in die Sommerferien, die jedoch von ein paar mutigen zur Teilnahme am Freiwasserschwimmen genutzt werden, bevor im Herbst die nächsten Wettkämpfe in der Schwimmhalle absolviert werden.

Von Steffen Schmolke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Prignitz
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.