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Für Blau-Weiß war mehr drin

Handball-Verbandsliga Nord Für Blau-Weiß war mehr drin

Handball-Verbandsliga Nord: Blau-Weiß Perleberg – Grünheider SV II 32:35 (11:16). Es war eine vermeidbare Heimniederlage für die Rolandstädter. In einem Spiel auf Augenhöhe waren die Spielsperren von drei Blau-Weiß-Akteuren eine Ursache für die Niederlage.

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Marcel Domagala (Mitte) war mit 14 Treffern bester Spieler und Werfer.

Quelle: Stefan Peglow

Perleberg. Die diesmal von Knut Tonagel betreuten Perleberger waren in der ersten Viertelstunde des Spiels zwar optisch überlegen, konnten das Ergebnis aber nur ausgeglichen gestalten. Eine Führung von fünf, sechs Toren wurde „verballert“, entweder verfehlte das Leder den Kasten, landete am Gebälk oder in den Händen des gewiss nicht überragenden Keepers der Gäste. In der Schlussviertelstunde des ersten Durchgangs, bekamen die dann dank ihrer aggressiveren Spielweise Oberwasser. Sie glichen jeweils zum 7:7, 8:8 und 9:9 aus und zogen in der Schlafphase der Gastgeber, die kaum einen brauchbaren Spielzug zeigten, über 11:9 und 14:10 auf eine 16:11-Pausenführung davon. Diesen Rückstand wollten die Perleberger, die umgestellt hatten, nach dem Wiederanpfiff vergessen machen. Doch die Grünheider blieben vorn (17:13, 15:19 und 23:21). Blau-Weiß kämpfte, doch das Fehlen der gesperrten Toralf Hampel, Robert Neudmann und Gordon Wudke wurde deutlich. Allein Marcel Domagala und die Brüder Helmdach konnten das Spiel nicht schultern. Zwar zeigte auch Sören Dieme seine Torgefährlichkeit mit drei Treffern, doch schließlich sah er, der arbeitsbedingt immer erst in der zweiten Halbzeit kommt, die Rote Karte. Hoffnung kam bei den Gastgebern in der 52. Minute auf, als ihnen das 30:30 gelang. Doch es blieb bei der Hoffnung, am Ende fehlten die Kraft und Konzentration um das Remis zu halten oder gar das Spiel zu drehen. Tobias Köhler, der sich verletzte, Florian Bär und auch Michael Franke kamen nicht an die Obergrenze ihres Spielpotenzials. So kamen die Grünheider wieder besser ins Spiel und zu weiteren fünf Treffern, denen Blau-Weiß nur zwei entgegensetzte. Perlebergs Routinier Mirko Großer, der im zweiten Durchgang auf die Platte kam, bot eine solide Vorstellung.

Von Eckard Peglow

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