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Erster Heimerfolg der Verbandsliga-Handballer

SV Blau-Weiß Perleberg Erster Heimerfolg der Verbandsliga-Handballer

Handball-Verbandsliga Nord: Blau-Weiß Perleberg - Grün-Weiß Werder II 30:29 (15:15)Im Kampf gegen den Abstieg holten die Rolandstädter mit einer geschlossenen Leistung zu Hause völlig verdient zwei wichtige Punkte gegen die Drittligareserve der Männer von der Havel.

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Perlebergs Sören Dieme meldete sich nach langer Verletzungsphase zurück, fügte sich in das Gefüge seiner Mannschaft sehr gut ein, erfüllte seine taktischen Aufgaben vorbildlich und war gegen die Werderaner ein steter Unruheherd.

Quelle: Stefan Peglow

Perleberg. Von Anfang an ergab sich der erwartete spannende Kampf, in dem die Perleberger mit 13 Spielern in ihrem letzten Heimspiel des Jahres personell sowie taktisch aus dem Vollen schöpfen konnten. Besonders freuten sich die Trainer Jörg Domagala und Knut Tonagel sowie die Mannschaft über die Rückkehr von Sören Dieme nach langer Verletzungspause. Der erfahrene Kreisläufer reihte sich spielerisch und taktisch problemlos in die Mannschaft ein. Früh hatten die Trainer auf beiden Seiten erkannt, dass das Spiel über die Abwehrreihen gewonnen wird. Die Perleberger spielten von der ersten Minute an konsequent mit Druck auf die Abwehr der Grün-Weißen, wobei der Spielanfang ein wenig holprig verlief. Ab der achten Minute führten die Gastgeber mit einem oder auch zwei Toren.

Nach einer guten Viertelstunde glichen die Gäste aus (7:7), zogen gar auf 10:7 davon, doch die Perleberger kamen wieder heran, glichen dreimal aus (10:10, 11:11, 12:12) und gingen in der 27. Minute 13:12 in Führung. Von diesem Zeitpunkt an legten die Gastgeber immer wieder vor, mussten aber auch immer wieder einen Ausgleich hinnehmen. Viele liegen gelassene Chancen der Perleberger waren der Grund für den 15:15-Halbzeitstand. Der gegnerische Rückraum mit den wuchtigen Jakob Henschke und Tim Neitzel hielt die Grün Weißen die gesamte erste Halbzeit im Spiel. Der taktische Wechsel von Gordon Wudke und Michael Franke in die Abwehr und im Angriff mit Sören Dieme und Philipp Tietz hatte sich als sehr guter Schachzug der Rolandstädter erwiesen.

In der Halbzeitpause stellten die Perleberger ihren Angriff noch einmal um. Der von Anfang an in Manndeckung genommene Mirko Helmdach wurde an den Kreis beordert. Dieme übernahm die Rolle des Aufbaus und der neu sortierte Rückraum mit Robert Neudmann und Toralf Hampel lief zur Höchstform auf. Bis zur 50. Minute ging es immer wieder Zug um Zug weiter, dann aber lag Blau-Weiß mit zwei Treffern (26:24) in Führung und die gaben die Domagala-Schützlinge nicht mehr ab. Gut zwei Minuten vor Spielende lagen sie sogar 30:26 vorn. Danach war die Partie an Hektik und Spannung kaum zu überbieten. Neudmann musste leicht angeschlagen von der Platte. Nachwuchsspieler Jonas Schulz kam. Tauschte mit Markus Walter die Positionen auf der linken Außenseite und stand plötzlich mitten im Geschehen. Aber mit Hilfe seiner erfahrenen Mannschaftskollegen konnte diese gefährliche Phase der Partie gut überstanden werden.

Als Manko auf Seiten der Gastgeber muss deren schwache Verwertung bei den Siebenmeterwürfen genannt werden. Beide Perleberger Torleute stärkten im gesamten Spielverlauf mit starken Paraden ihrer immer besser werdenden Abwehrreihe den Rücken.

Von Knut Tonagel

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