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Gemütliches Turnier für Profis und Nachwuchs

Reitsport Gemütliches Turnier für Profis und Nachwuchs

Das neue Konzept für das Reitturnier in Gulow ging auf. Am Turniersonnabend Springprüfungen bis zur Klasse  M mit Siegerrunde, am Sonntag vor allem Prüfungen für die Jüngsten, an beiden Tagen zahlreiche Zuschauer. Das Hauptspringen blieb spannend, auch wenn es mehr Reiter mit Null Fehlern gab, als sich für die Siegerrunde qualifizieren konnten.

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Andreas Kohls und Christian Greve legen vor

Amateurreiterin Julia Ehrhorn hielt auf Leticia mit den Profis aus Brandenburg und Mecklenburg mit.

Quelle: Andreas Pantel

Gulow. 41 Reiter-Pferd-Paare gingen beim M*-Springen an den Start. 13 blieben fehlerfrei, nur 11 durften starten. „Ich denke, das ist gut so. Die Hindernisse sind eigentlich ausgebaut. Aber ich muss hier Profis und Amateure berücksichtigen. Und da nützt es nichts, wenn einige Probleme bekommen. Wir haben keine schlechten Bilder gesehen. Das ist finde ich sehr wichtig“, ist der Prignitzer Parcourschef Dirk Sitte mit den Resultaten zufrieden.

Als Amateurreiterin drang Julia Ehrhorn (RFV Uenze) in die Phalanx der Profis, wie den Mecklenburgern Heiko Strohbehn (Redefin) und Jörg Möller (Garlitz), den Neustädtern Heiko Brehmer und Christian Diedrich sowie den Prignitzern Thomas Kann und Robert Bruhns ein. Für die 17-jährige Abiturientin, die nach Blüthen die Kreismeisterschaftswertung der Springreiter anführte, wurde es auf Leticia, einer neunjährigen DSP-Stute von Levistus, Platz fünf. Diese stellte ihr zukünftiger Chef Thomas Kann ihr zur Verfügung, denn Julia wird nach dem Abi für eine Jahr auf der Viesecker Reitanlage arbeiten, bevor es zum Studium geht.

Bis es für den jungen Reiternachwuchs so weit ist, müssen noch einige Jahre ins Land gehen. Er zeigte sein Können im Caprilli-Test, den Spring- und Longenreiter-Wettbewerben oder der Reiterrallye. Nachwuchsreiterin Louisa Dannehl (RFV Uenze) entschied sowohl den Stilspring-Wettbewerb mit der Wertnote von 8,0 als auch den Standard-Spring-Wettbewerb auf Jungbrunnens Noah de Luxe für sich. Hier wurde Lilly Kemke (RFV Putlitz) Zweite. Erstmals gab es auch eine Hunterklasse, die Bäckermeister Ulf Schumacher (Berge) auf Sacco gewann. Am Sonntag stieg dann auch noch ein L-Springen für diejenigen, die nicht an jedem Wochenende am Turniersport teilnehmen. Das Stechen musste ausfallen, da nur Friedhelm Finschow (Uenze) mit Carras fehlerfrei im Umlauf blieb. Christian Lehmann, neuer Vereinsvorsitzender des kleinen RC Gulow war zufrieden mit dem Turnierverlauf: „Ich denke, die Idee mit der Teilung in Springtag und Tag für den Nachwuchs war richtig.“

Von Christine Hormann

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