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Groß Pankower sind Tischtennis-Kreismeister

Pankower SV Rot-Weiß Groß Pankower sind Tischtennis-Kreismeister

Das Tischtennis-Team des Pankower SV Rot-Weiß stellt sich erst seit wenigen Jahren im Punktspielbetrieb der Konkurrenz und ist jetzt Kreismeister. Die Rot-Weißen hatten sich in einem Kopf-an-Kopf-Rennen gegen Lok Pritzwalk durchgesetzt. Die Titelentscheidung fiel erst am letzten Spieltag.

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Beste Prignitzer in 3. Tischtennis-Landesklasse

Der Tischtennis-Kreismeister Pankower SV Rot-Weiß mit Christian Garlin, Robert Hahlweg, Lars Franiel, Erhard Bohnsack und Jörg Pekrul (v. l.).

Quelle: Verein

Pritzwalk. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Pankower SV Rot-Weiß und Lok Pritzwalk ergab sich in der zurückliegenden Spielzeit in der Tischtennis-Kreisklasse der Männer. Der Spielplan wollte es so, dass erst am letzten Spieltag die Titelentscheidung fallen würde. Nach der Heimspielpleite in der Hinrunde revanchierten sich die Rot-Weißen in Pritzwalk, erwiesen sich so als stabilste Mannschaft und holten völlig zurecht den Titel. Damit erreichten sie auch ihr Ziel, im nächsten Spieljahr in der 3. Landesklasse aufzuschlagen. Das Pritz-walker Lok-Team hatte immer wieder Besetzungsprobleme und leistete sich gegen den späteren Tabellendritten Pritzwalker SV IV und auch den SV Perleberg III ein Remis. Überhaupt haben sich die beiden Perleberger Mannschaften den Verlauf und die Ergebnisse des Spieljahres wohl etwas anders vorgestellt. Platz fünf ist nicht das gewünschte Resultat. Das dürfte erst recht für die vierte Mannschaft, die mit lediglich einem einzigen Punkt Tabellenletzter wurde, gelten. Und dieser Punkt gelang ausgerechnet zu Beginn der Saison gegen die erheblich stärker eingeschätzte eigene dritte Mannschaft.

Die Groß Pankower hatten erstmals in dieser Saison eine zweite Vertretung am Start. Die ist mit sechs Punkten auf Platz sieben sehr zufrieden und wird mit Ehrgeiz und gewachsenem Selbstvertrauen in die neue Saison starten.

Die fünfte Garnitur des ESV Wittenberge legte zunächst eine nicht zufriedenstellende Hinrunde hin. Die „Halbzeitanalyse“ brachte den Elbestädtern keine brauchbaren Erklärungen für das Abschneiden. Doch das gleiche Team schaffte dann eine deutlich erfolgreichere Rückrunde. Wobei die heftige 0:10-Niederlage gegen Groß Pankows Erste ein unerklärbarer Ausreißer blieb. „Für die nächste Saison streben wir wieder die gewohnte, alte Stabilität an“, ließ Wittenberges Florian Jordan zum Saisonende durchblicken.

Der Pritzwalker SV (PSV) dürfte mit dem dritten Platz seiner vierten Mannschaft zufrieden sein. Nach oben war für diese nicht mehr möglich und alle Mitkonkurrenten konnten klar auf Distanz gehalten werden. Damit gehören die Dömnitzstädter eindeutig zum Spitzentrio der Klasse. Das Team des PSV V bildete mit den Quartetts von Perleberg IV und Wittenberge V das Dreier-Mittelfeld, landete aber aufgrund des ungünstigeren Satzverhältnisses nur auf dem sechsten Tabellenplatz. Dieses Dreigestirn sorgte im Kampf um die Tabellenplätze für die größte Spannung, während oben und am Tabellenende recht eindeutige Verhältnisse herrschten.

In der Einzelstatistik setzte sich einmal mehr Jens Calmon (+ 37) von Lok Pritzwalk an die Spitze. Nicht unerwartet folgt ihm auf Platz zwei der Robert Hahlweg (+32), der Groß Pankower zeigte eine überzeugende Leistung. Mit Rico Malzahn (Lok/ +30) auf Platz drei und Lars Franiel (Groß Pankow/+29) lauerten gleich zwei Spieler permanent auf ihre Chance, eine noch bessere Platzierung zu erreichen. Schon etwas abgeschlagen, mit jeweils + 21 folgen Herbert Schröder und Rainer Krüger (beide Pritzwalker SV IV und Christian Garlin (Pankower SV) in der Einzelwertung.

Schon jetzt einen Ausblick auf die kommende Spielzeit in der Kreisliga zu geben, ist etwas gewagt. Sicher wird die erste Mannschaft der Pankower, die sich in der 3. Landesklasse etablieren will, fehlen. Dafür wird das Quartett des SV Perleberg II nach seinem Gastspiel in der Landesklasse in der Saison 2017/18 wieder auf Kreisebene aufschlagen. Die Teams vom SV Perleberg und SV Lok Pritzwalk werden sicher ein gewichtiges Wort im Titelkampf mitreden. Aber auch die Nachwuchsspieler, die altersmäßig in den Herrenbereich wechseln müssen, werden die Prignitzer Vereine zu völlig neuen konzeptionellen Überlegungen zwingen. Damit sind auch Überraschungen in der Kreismeisterschaft programmiert.

Von Konrad Philipps

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