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Heimniederlagen gegen die Spitzenreiter

SpG Putlitz/Pritzwalk Heimniederlagen gegen die Spitzenreiter

Gut gespielt, aber trotzdem knapp verloren, so könnte man das Schachspiel des Bezirksligateams der SpG Putlitz/Pritzwalk gegen den Tabellenführer Mecklenburger Springer zusammenfassen. Mit dieser Niederlage rutschten die Prignitzer vor den abschließenden beiden Runden ans Tabellenende.

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Pritzwalker Volleyballer sind Kreismeister

Johann Garlin (rechts) und Benjamin Rohde (2. von rechts) holten am Sonntag wichtige Punkte für ihre Pritzwalker Schachteams.

Quelle: Hartmut Philipp

Pritzwalk . Das Fehlen von Daniel Philipp am ersten Brett erforderte eine Umstellung hinsichtlich des Farbenspiels für die gesamte Mannschaft. Trotzdem gingen alle engagiert zur Sache. Der Auftakt gestaltete sich für den Gastgeber recht zufriedenstellend. Markus Neumann und Reinhard Mumm hielten ihre Spiele jederzeit im Gleichgewicht und einigten sich mit ihren Kontrahenten auf ein leistungsgerechtes Remis. Durch einen massiv vorgetragenen Angriff auf dem Königsflügel brachte Benjamin Rohde seinen Gegner in große Schwierigkeiten. Geschickt nutzte der Pritzwalker seinen Stellungsvorteil und siegte. Gegen Mecklenburgs Spielführer Torsten Kumbernuss verteidigte sich Peter Wessollek, mit den ungeliebten schwarzen Steinen spielend, lange gut. Doch der Mecklenburger verbesserte seine Stellung Zug um Zug und gewann. Eine starke Partie lieferte erneut Niklas Frymark am achten Brett. Der Pritzwalker sah schon wie der sichere Sieger aus, willigte aber trotz eines Figurenvorteils in ein Remis ein.

Trotzdem hofften die Pritzwalker noch auf ein Remis, denn die Spiele an den verbliebenen Brettern standen ausgeglichen. Nach vier Stunden Spielzeit einigten sich Linus Ververs und sein erfahrener Konkurent Karl-Heinz Grewe in einem Leichtfigurenendspiel auf ein leistungsgerechtes Remis. Auch bei der Auseinandersetzung zwischen Gerhard Prange und Heiko Trense fand keiner den notwendigen Siegzug, sodass auch diese Partie remis endete. Die Verantwortung für den Spielausgang lag nun bei Doris Wulf (Mecklenburg) und Tino Bauer (Pritzwalk). Mehr als vier Stunden gestaltete Bauer das Spiel offen. Im Endspiel nutzte Wulf ihren Stellungsvorteil zu einem Bauerngewinn und nutzte diesen Vorteil nach viereinhalb Stunden zum Sieg.

Auch die in der Bezirksklasse West spielende dritte Mannschaft der SpG Putlitz/Pritzwalk hatte mit der SG Tripkau den Tabellenführer zu Gast. Dabei überzeugten die jungen Nachwuchsspieler. So spielten Lisette Camen, gegen den erfahrenen Horst Jahnke, und Johann Garlin, gegen Robin Bräutigam, jeweils remis. Auch Arwen Hampe hätte gegen den Tripkauer Reinhardt Petersen unentschieden spielen können, übersah aber im Turmendspiel den möglichen Figurenabtausch und musste schließlich seine Partie verloren geben. Tripkaus Spielführer Heiko Lamprecht nutzte dann einen Bauerngewinn im Mittelspiel nach dreieinhalb Stunden zum Punktgewinn.

Von Hartmut Philipp

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