Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° Regen

Navigation:
Wittenbergern gelingt Revanche

Mixed-Volleyball Wittenbergern gelingt Revanche

Das war wieder nichts für schwache Nerven. Am sechsten Punktspieltag der Volleyball-Mixed-Kreisliga musste das Team des SV Empor/Grün-Rot Wittenberge gegen den SV Prignitz Bad Wilsnack/Legde fast wieder über die volle Distanz gehen. Die Netzroller aus Perleberg hingegen hatten mit den Breesern leichteres Spiel.

Perleberg 53.0740638 11.8563484
Google Map of 53.0740638,11.8563484
Perleberg Mehr Infos
Nächster Artikel
Seedorf will Tabellenführung behaupten


Quelle: Reiner Schwarz

Perleberg. „Wir haben im ganzen Spiel nicht richtig in den Rhythmus gefunden. Bad Wilsnack/Legde ist ja auch keine schlechte Mannschaft und die hat es uns schwer gemacht“, meinte Wittenberges Spielerin Gabi Richter. Die Wittenberger wollten in Bad Wilsnack etwas gutmachen, hatten sie doch den Kreisliga-Auftakt in Wittenberge im Tiebreak verloren. Doch das Team der Kur-städter erzeugte von Beginn an, machte enorm Druck und brachte so die Wittenberger immer wieder in Schwierigkeiten. „Wir hatten besonders im ersten Satz Probleme in der Annahme. Im zweiten wurde es etwas besser“, analysierte Wittenberges Kapitän Maik Dieckmann. Im Block und in der Feldabwehr gelang es zudem die Angreifer des Prignitz-Sechsers in Schach zu halten. So gingen die ersten beiden Durchgänge mit je 25:23 an die Elbestädter. Danach setzten die Gastgeber die Wittenberger immer mehr unter Druck. Der Angriff von Empor/Grün-Rot kam nicht mehr so häufig durch und an der Wilsnack/Legder Feldabwehr vorbei, während der Angriff der Kurstädter, allen voran Patrick Ploigt, deutlich zulegte. Danach ging der dritte Satz ganz klar mit 25:19 Punkten an die Gastgeber. „Wir haben gekämpft, nie aufgegeben und dann kam auch die spielerische Qualität“, betonte Christian Dümke. Die Prignitz-Spieler machten zunächst da weiter, wo sie aufgehört hatten und gingen mit 4:21 in Führung. Die Wittenberger kämpften sich zurück ins Spiel, und so ging es danach Punkt um Punkt. Sie ließen aber die große Chance zum Satzgewinn beim 24:23 noch aus, um den Krimi doch noch mit 26:24 für sich zu entscheiden. Der Jubel bei der Mannschaft war riesig. Die Enttäuschung bei den Kurstädtern umso größer. „Es war vielleicht unsere Unerfahrenheit, die es verhinderte das Spiel doch noch zu drehen“, meinte Christian Dümke.

In einem weiteren Spiel unter der Woche gewannen die Netzroller von Blau-Weiß Perleberg gegen den Sechser von der SG Breese mit 3:1 Sätzen, Nach einer 10:6- und 20:17-Führung im ersten Satz wurde es für die Netzroller etwas eng (25:22). Sie lagen auch im zweiten Satz vorn (13:10, 20:12), doch es wurde gut weitergespielt und mit 25:18 Punkten gewonnen. Im dritten Satz drehten die Breeser das Spiel, gingen 13:10 und 18:14 in Führung und es wurde auch nicht mehr eng (25:18). Die Netzroller holten sich dann den vierten Durchgang nach einer 7:2- und 17:9-Führung mit 25:17.

Von Reiner Schwarz

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Prignitz
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.