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Perlebergs Handballer spielen gegen HSV-Team

Freundschaftsspiel der U23 Perlebergs Handballer spielen gegen HSV-Team

Wenn die Perleberger Handballer ihr vorerst letztes Verbandsliga-Heimspiel bestritten haben, dann brauchen die Handballfans in der Rolandstadt keine Angst vor einer langen Pause zu haben. Es geht in den nächsten Wochen und Monaten fast nahtlos weiter für die Blau-Weiß-Handballer.

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Mirko Helmdach und seine Teamkollegen von Blau-Weiß Perleberg bestreiten am 23. April ihr letztes Punktspiel der Saison.

Quelle: Stefan Peglow

Perleberg. Anfang Mai beginnen die Aktionen für das Jubiläum „70 Jahre Handball in Perleberg“. Und das gleich mit einem Höhepunkt: Am 7. Mai (Sonnabend) erwarten die Blau-Weißen um 19 Uhr in der Rolandhalle die U23 des HSV Handball zu einem Freundschaftsspiel.

Mit den Hamburgern pflegen die Perleberger Handballer schon seit Jahren freundschaftliche Kontakte. Bereits 2010 war die Hamburger U23 in der Rolandstadt, absolvierte hier ein Trainingslager und spielte gegen die Blau-Weißen. Ein Jahr später beteiligten sich die Hansestädter an einem Viererturnier in der Prignitz. Geplant und zum Teil auch schon organisiert war 2014 ein Testspiel der HSV-Bundesligahandballer anlässlich der 775 Jahrfeier Perlebergs. Dieses wurde wegen der damaligen ersten vorläufigen Insolvenz des HSV Handball abgesagt. Das ist Geschichte. In Hamburg hat der Neuanfang begonnen. In zwei Wochen kommt der HSV als frischgebackener Drittligist in die Prignitz. Mit den Talenten und eventuell einigen Verstärkungen soll behutsam eine Mannschaft aufgebaut werden, die sich irgendwann wieder nach oben orientiert. In den HSV-Reihen sind derzeit aber nicht nur Talente aktiv. Als einzig Verbliebener des Bundesligateams mischt der frühere Schweriner Post-Spieler Stefan Schröder weiter kräftig mit. Kräftig mitmischen – das tun auch die Perleberger seit 70 Jahren im Handballsport. Die ein oder andere Geschichte, Gespräche mit Zeitzeugen oder auch mal ein Blick auf die Mannschaft hinter der Mannschaft in den vergangenen sieben Jahrzehnten werden wir hier an dieser Stelle in lockerer Reihenfolge in einer Art Zeitreise dokumentieren. Denn die Blau-Weißen wollen und werden ihr Jubiläum lange feiern. Jeder der kommenden Monate ist mit einem Höhepunkt bestückt. Geplant sind Turniere und eine Festwoche.

Der offizielle Beginn des Perleberger Handballsports nach dem Zweiten Weltkrieg wird auf den 1. September 1946 datiert und ist urkundlich auch belegt. Damals standen sich im Hagen die Mannschaften von Perleberg und Prenzlauer Berg Berlin gegenüber. Gespielt wurde üblicherweise Feldhandball. Der Platz im Hagen war nur ein Behelf und hatte seine Tücken. Verfehlte ein Wurf das Tor deutlich, dann musste der Ball schon mal mit einem Kescher aus der Stepenitz gefischt werden. Feldhandball wurde in der Rolandstadt übrigens noch bis ins Jahr 1996 gespielt.

Der Handballsport entwickelte sich in der Folgezeit kontinuierlich. Neben den Herren schickten die Perleberger, im Laufe der Jahre unter verschiedenen Vereinsnamen, auch Damen-, Nachwuchs- und Altherrenteams in den Spielbetrieb sowie zu zahlreichen Turnieren und freundschaftlichen Vergleichen. Ein Meilenstein der jüngeren Geschichte des Vereins war die Eröffnung der Rolandhalle 2001. Damen und Herren schafften den Sprung bis in die Verbandsliga. Und es gab in ihr zahlreiche sportliche Höhepunkte zu erleben. So das Gastspiel der Nationalmannschaft Australiens am 28. Dezember 2007 vor mehr als 800 Zuschauern gegen eine Prignitzauswahl. Das Team vom Down Under siegte 36:16.

Kartenverkauf für das HSV-Spiel (7 €, ermäßigt 4 €): StadtinformationPerleberg auf dem Großen Markt, Sekretariat Gottfried-Arnold-Gymnasium in der Puschkinstraße und an der Abendkasse. Sonderverkauf beim letzten Heimspiel des SV Blau-Weiß: Beim Erwerb eines Tickets für das Verbandsligaspiel gibt es eine ermäßigte Karte für die HSV-Partie (5 €).

Von Marcel Domagala

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