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Kreis-Kinder- und Jugendspiele in Pritzwalk

Fechten Kreis-Kinder- und Jugendspiele in Pritzwalk

Bei den 23. offen ausgeschriebenen Kreis-Kinder- und Jugendsportspielen der Prignitz im Fechten ging es im Schüler- und Jugendbereich in der Einzelwertung um Medaillen und in der Vereinswertung um den von der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz spendierten Räuber-Klemens-Pokal.

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Auf der Planche in der Pritzwalker Quandthalle gab es bei den Offenen Kreis-Kinder- und Jugendspielen durchweg enge Gefechte.

Quelle: Claudia Schulz

Pritzwalk. Der gastgebende Sportverein Lokomotive Pritzwalk beteiligte sich personell bedingt nur im Schülerbereich am Vereinswettbewerb, im Jugendbereich hatte er nur einen Vertreter. Die bisherigen Saisonergebnisse hatten bei den Lok-Schülern Hoffnungen auf den Pokalgewinn geweckt, sie wurden aber nicht erfüllt. Die sommerlichen Temperaturen forderten etwas Überwindung, sich in der Fechtmontur der Konkurrenz zu stellen. Es ergaben sich viele enge und damit auch spannende Gefechte. Wegen der Teilnehmerzahl wurden die Wettbewerbe der B-Jugend zusammen ausgetragen. Der Einordnungsrunde folgte der Direktausscheid. Am Ende wurde dann aber die Medaillen nach Geschlechtern getrennt vergeben. Die Damen machten es den Herren nicht ganz leicht. In der Vorrunde zeichnete sich noch nicht ab, wer für das Siegerpodest vorbestimmt war. Florian Arndt erwischte einen guten Start, ordnete sich in der Setzliste für den Direktausscheid auf Platz vier ein. Im Achtelfinale erwischte er ein Freilos, gewann das Viertelfinale gegen Klara Barduhn (Kleinmachnow) klar. Im Halbfinale wurde Arndt dann mehr gefordert. Nina Metze, Erste der Vorrunde, machte es ihm nicht leicht. Dennoch reichten drei Treffer für den Sieg. Im Finale war dem Pritzwalker der erste Platz in der Jugendwertung der Herren nicht mehr zu nehmen, denn sein Gegner war Charlotte Lampert (OSC Potsdam). Er gewann das Gefecht mit 8:4. Im Damenflorett der B-Jugend siegte Lampert.

Bei den Schülern ist es zwar üblich, den Wettbewerb im Rundenmodus auszutragen, aber da die bisherigen Wettbewerbe der Saison auch mit Vorrunde und Direktausscheid ausgetragen wurden, entschied sich der Veranstalter ebenfalls für diesen Modus. Im Damenflorett der Jahrgänge 2004 und 2005 wurden die Jahrgänge aufgrund der Teilnehmerzahl zusammengelegt. Nice Grosser von der USV Viadrina Frankfurt und Karoline Krauter von Blau-Weiß Kleinmachnow bestimmten von Anfang an das Geschehen und standen sich dann im Finale gegenüber. Hier siegte dann die Kleinmachnowerin. Getrennt nach Jahrgängen gewann dann Krauter die Konkurrenz 2004 und Grosser die jüngere Konkurrenz. Im Herrenflorett Jahrgang 2004 und 2005 traten gleich vier Pritzwalker an. Janek Loosch, Leo Paul Städtke, Justin Pöhl und Jakob Garlin mussten sich nicht nur den Gästen stellen, sondern auch gegeneinander antreten. Städtke erwischte einen super Start und ordnete sich nach der ersten Runde auf Platz vier ein. Ihm folgten Garlin, Loosch und Pöhl. Im Direktausscheid trafen prompt Garlin und Loosch aufeinander. Es wurde ein spannendes Gefecht, welches Garlin gewann. Städtke verlor sein Viertelfinalgefecht, wurde aber aufgrund der guten Vorrunde Vierter. Am Ende holte Garlin Silber. Pöhl machte nach Platz acht in der Vorrunde durch seinen Sieg im ersten Gefecht des 16er-Direktausscheides noch einen Platz gut. Für die Vereinswertung um den Räuber-Klemens-Pokal genügten diese Resultate nicht, um den Pokal zu behalten. Hier wurden die Lok-Fechter Dritter.

Pritzwalks Fechtchef Dieter Gawrisch beendete sein positives Resümee mit: „Allen Helfern sei für den reibungslosen Ablauf des Turniers gedankt.“

Von Claudia Schulz

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