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Kabinenpredigt zeigt Wirkung

Krabbe-Team siegt nach starker zweiter Halbzeit gegen Wildau Kabinenpredigt zeigt Wirkung

Die Freude nach dem Sieg war riesengroß. Zwei Punkte eingefahren und sich eine Halbzeit lang ganz stark präsentiert. Der weiblichen Jugend B des PHC Wittenberge war am Sonntag der erste Sieg in der noch jungen Kreisliga-Saison gelungen.

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Quelle: dpa

Wittenberge. In der heimischen OSZ-Halle gewannen die Elbestädterinnen gegen die Sieben des HSV Wildau 1950 am Ende verdient mit 21:13 (8:9). Mit diesem Erfolg rückte der PHC auf den sechsten Tabellenplatz der Kreisliga im Spielbezirk C des Handballverbandes Brandenburg vor.

Dabei sah es anfangs eher nach einer engen Kiste aus. Mal lagen die Gastgeberinnen in Front, dann wieder die jungen Damen aus Wildau. Die Führung wechselte stetig (3:0, 3:4, 8:6, 8:9). Dass es eng blieb und die Gäste nicht davonhuschten, war vor allem Mareike Müller zu verdanken. Die Torfrau des PHC hatte ganz einfach einen Glanztag erwischt. Erst in der zweiten Halbzeit nahmen die Wittenbergerinnen klaren Kurs auf ihren späteren Erfolg. Die Halbzeitansprache von Trainer David Krabbe zeigte Wirkung. Er hatte an seine Spielerinnen appelliert, sich von den Wildauerinnen nicht aus der Abwehr locken zu lassen und im Angriff ein eigenes Spiel aufzuziehen.

Die Worte des Trainers zeigten Wirkung. Die Mannschaft ließ Taten folgen. Mit einem ganz starken Zwischenspurt setzte sich der PHC von 12:12 auf 17:12 ab. Die Gäste versuchten zwar gegenzuhalten, doch ihre Fehlerquote war zu hoch, um die Wittenbergerinnen in Gefahr zu bringen. Bei den Gastgeberinnen lief es hingegen wie am Schnürchen. Kaum technische Fehler, schnelle Konter und ein gutes Zweikampfverhalten waren der Grundstein für den späteren Erfolg. Die Abwehr war beweglich und ließ nur selten eine Lücke. Wenn sich doch einmal eine auftat, wehrte Mareike Müller die Würfe der Wildauer ab. Drei der vier Wildauer Treffer in der zweiten Halbzeit fielen vom Siebenmeter-Punkt. Trainer David Krabbe äußerte nach der Begegnung, dass ihm vor allem die Geschlossenheit seiner Mannschaft positiv auffiel. Egal, welche Spielerin gerade auf der Platte war, jede gab ihr Bestes und dachte immer an die Mitspielerinnen.

Am kommenden Sonntag, 27. Oktober, sind die jungen PHC-Damen bei der HSG Teltow/Ruhlsdorf, die momentan noch verlustpunktfrei auf dem zweiten Tabellenplatz rangiert, zu Gast. Wenn die PHC-Sieben sich nicht vom Tabellenrang der Gastgeberinnen beeindrucken lässt und ebenso couragiert zur Sache geht wie gegen Wildau, dann ist mindestens ein Punkt drin.

Von Andreas Teluk

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