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Klasse statt Masse beim Reitturnier in Viesecke

Reit- und Fahrverein Uenze Klasse statt Masse beim Reitturnier in Viesecke

Die Prignitzer Reiterinnen und Reiter sammelten vor dem Meisterschaftsfinale in Berge noch einmal fleißig Punkte. Beim 3. Reitturnier des RFV Uenze in Viesecke waren die Teilnehmerfelder überschaubar, aber sportlich gut besetzt.

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Lukas Burmeister von der RSG Pritzwalk und Cleo punkteten kräftig für die Kreismeisterschaftswertung der Prignitzer Springreiter.

Quelle: Stefan Peglow

Viesecke. In beschaulicher Atmosphäre ging am Wochenende die dritte Auflage des Reitturniers an der Viesecker Mühle über die Bühne. Gleich an drei Tagen zeigten Pferde und Reiter auf der Anlage von Thomas Kann ihr Können. Der Viesecker Springreiter und Züchter richtete, gemeinsam mit dem Reit- und Fahrverein Uenze als Veranstalter, 19 Prüfungen aus. Nachdem der Freitag und Sonnabend ganz im Zeichen der Springpferde und ihrer Reiter standen, war der Sonntag ausschließlich den Dressurreitern vorbehalten.

Den Prignitzer Reiterinnen und Reitern bot das Turnier die Chance, vor dem letzten Wertungsturnier in Berge, noch einmal kräftig für die Kreismeisterschaft zu punkten. Bei den Springreitern trumpfte dabei vor allem der für die RSG Pritzwalk startende Lukas Burmeister mit seinem Sieg in der Zwei-Phasen-Springprüfung der Klasse L auf. Mit Trinity absolvierte er den Parcours fehlerfrei in 30,50 Sekunden und damit nur einen Wimpernschlag schneller als Wolfgang Schäl und Conturio vom RFV HLG Neustadt. Auch mit seinem zweiten Platz in der Springprüfung der Klasse M* punktete Burmeister kräftig. Mit Cleo blieb er in dieser Prüfung zwar fehlerfrei, musste aber dem drei Sekunden schnelleren Profireiter Volker Lehrfeld (RFV Schwanebeck) und Cornet’s Coconut die goldene Siegerschleife überlassen. Im Hauptspringen am Sonnabend, einer M**- Springprüfung mit Siegerrunde, gewann Rick Siewert (RFV Schorfheide) auf Lord Lucie vor Kathrin Greve (RFV Gadebusch) mit Amelie und Chantal Rose (RSG Pritzwalk) mit Armani. Kein Teilnehmer dieser Prüfung war fehlerfrei geblieben (siehe Sportstatistik).

Auch in den Dressurprüfungen am Sonntag konnten sich die Leistungen der Prignitzer Reiterinnen sehen lassen. Zwar schaffte es nur die amtierende Kreismeisterin Desiree Pfauder (RSG Pritzwalk) eine der fünf Siegerrunden anzuführen, doch insgesamt ritten die Prignitzer Amazonen sechsmal in die Platzierungen. Turnierleiter Thomas Kann zeigte sich zufrieden mit der Veranstaltung. Die überschaubaren Teilnehmerfelder seien durchaus gewollt gewesen. „Daher waren ja einige Prüfungen geschlossen ausgeschrieben“, weiß Gudrun Kann, die ihren Sohn bei Organisation und Durchführung des Turniers tatkräftig unterstützte. Das Konzept – Klasse statt Masse – ging wieder auf. Die Veranstalter hatten an allen Veranstaltungstagen für einen reibungslosen Ablauf und beste äußere Bedingungen für die Pferdesportler gesorgt. Dazu beigetragen haben neben der eingespielten Parcoursmannschaft und den vielen Helfern aus dem Dorf auch die Sponsoren. Dafür gab es von allen Seiten viel Lob. „Das Wetter meinte es mal wieder sehr gut mit uns. Es war schon sehr heiß. Aber es lief alles reibungslos. Es gab keine ernsthaften Stürze oder Verletzungen. Nicht einmal der Hufschmied bekam während des Turniers viel zu tun“, freute sich Gudrun Kann.

Von Stefan Peglow

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