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Zoe Stephan mit zwei neuen Kreisrekorden

Prignitzer Athletin trumpft auf Zoe Stephan mit zwei neuen Kreisrekorden

Zwei lange Wettkampftage in Ratzeburg und Papenburg absolvierten die Leichtathleten der LG Prignitz. Nach der langen Sommersaison gab es nochmals kaum erwartete Leistungssteigerungen. Dabei ließen vor allem die Resultate von Zoe Stephan in den Wurfdisziplinen aufhorchen.

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Prignitzer Athleten erzielten in Papenburg und Ratzeburg neue Bestleistungen.
 

Quelle: Stefan Peglow

Perleberg.  Bei den landesoffenen Kreismeisterschaften im Mehrkampf in Ratzeburg schafften Zoe Stephan und Dustin Unmack (beide Platz 2) sowie Alfons Drost (Platz 3) den Sprung auf das Siegerpodest. Zoe Stephan (W12) gelang innerhalb dieses Mehrkampfes mit 47,50 m im Ballwurf ein neuer Kreisrekord. Sie verbesserte ihren eigenen in diesem Jahr aufgestellten Rekord um 3,50 m. Von diesem positiven Ergebnis aus Ratzeburg ließen sich dann am beim Schülersportfest in Papenburg alle anderen Athleten anstecken. Insgesamt acht Siege bei zwölf Starts sind ein eindeutiger Beweis dafür. Auch in Papenburg erzielte Zoe Stephan eine neue Bestmarke für den Prignitzkreis. Sie absolvierte einen hervorragenden Speerwurfwettkampf. Ihr bester Versuch landete bei 30,24 m. Damit ist sie die erste Prignitzerin, der in dieser Altersklasse (AK) ein Wurf über 30 m gelang. Zudem siegte Sie im Kugelstoßen mit der ausgezeichneten Weite von 9,48 m und im Diskuswurf (19,99 m). Alfons Drost (M12) kehrte ebenfalls mit drei Goldmedaillen heim. Sein bestes Ergebnis erzielte er im Diskuswurf mit 28,08 m, eine Weite, die seit 17 Jahren in dieser AK keinem Prignitzer mehr gelang. Im Kugelstoßen gewann er mit neuer Bestleistung von 9,00  m. Beim Speerwerfen reichten ihm mäßige 23,99 m zum Sieg. Lea Kobs (W13) steigerte ihre Bestleistung im Hochsprung auf 1,31m, scheiterte ganz knapp an 1,34 m und verfehlte damit einen Podestplatz. Noch vor einer Woche haderte Zoé Dockweiler (W14) mit ihren nur mäßigen Leistungen bei den nationalen Titelkämpfen im Blockmehrkampf in Lübeck. Ungleich besser verlief der Wettkampf in Papenburg. Sie siegte im Speerwerfen mit der persönlichen Bestleistung von 30,02 m. Auch im 80-m-Hürdensprint war sie nicht zu besiegen und gewann bei Gegenwind in 13,11 s. Selbst im Weitsprung gelang ihr trotz des Wechsels des Absprungbeines mit 4,77 m eine deutlich bessere Weite als in Lübeck. Sportliche Erfolge sind eben nur bedingt planbar. Aber gerade diese Tatsache bringt immer wieder Spannung vor jeden Wettkampf und von dieser Spannung lebt der Sport.

Von Axel Richert

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