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Nur die Perleberger Jungs überraschen

Volleyball-Regionalfinale Nur die Perleberger Jungs überraschen

Nicht viel zu holen gab es für die Prignitzer Mannschaften beim Regionalfinale Nordwest der Wettkampfklasse III männlich und weiblich im Volleyball. Abräumer in der Perleberger Rolandhalle waren die Vertretungen aus dem Kreis Ostprignitz-Ruppin und aus Gransee.

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Gegen die in blau spielenden Veltenerinnen verloren die Perlebergerinnen in der Gruppenphase 9:15 und 5:15.

Quelle: Stefan Peglow

Perleberg. Die Mannschaften aus Kyritz und Gransee zeigten von Anfang an, dass sie den Turniersieg in ihren Wertungsklassen unter sich ausmachen würden. Die Teams vom Pritzwalker Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium hatten nie die Chance, in den Kampf um den Einzug in die Halbfinals einzugreifen. Auch die Mädchen des Perleberger Gottfried-Arnold-Gymnasiums gelangten nicht bis ins Halbfinale. Lediglich die Jungen des Perleberger Gymnasiums überraschten mit ihrer munteren Spielweise und sicherten sich mit ihrem Sieg gegen das Pritzwalker Goethe-Gymnasium in der Vorrunde den Einzug ins Halbfinale. Dort scheiterten die Rolandstädter jedoch an den besseren Kyritzern. Auch in der Begegnung um Platz drei, gegen die Oberschüler aus Gransee, zogen die Perleberger den Kürzeren, während der Sechser des Gymnasiums Gransee im Finale gegen die Kyritzer die Oberhand behielt. Wie bei den Mädchen gewannen die Gymnasiasten aus Gransee in zwei Sätzen. Sie schlagen damit am 10. März beim Landesfinale in Königs Wusterhausen auf. Das Landesfinale der Mädchen steigt am 3. März in Herzberg.

Die beiden Prignitzer MädchenMannschaften waren in ihren Gruppen jeweils nur Dritter geworden und spielten so in der Platzierungsrunde um Rang fünf. Unterm Strich wurde dieses Prignitzduell eine klare Angelegenheit für die Rolandstädterinnen. Zwar wehrten sich die Pritzwalkerinnen im ersten Satz noch heftig (14:16) gegen die Perleberger, fügten sich dann im zweiten Durchgang aber schneller in ihr Schicksal (10:15). „Die Vertretungen aus Gransee und Kyritz offenbarten bei diesem Turnier von Anfang an ein spieltechnisches Niveau, das sehr deutlich über Schulsportniveau lag. Die in den Vereinen trainierenden Spieler erwiesen sich dort schnell als Stützen ihrer Teams“, schätzte Turnierleiter Frank Dannehl ein. Der Schulsportberater für die Prignitz hob aber auch das gestiegene Niveau der Prignitzer Gymnasiasten hervor, das in der Gruppenphase immer wieder durchblitzte. „Das ist auf die gute Arbeit in der neuen Schul-AG am Perleberger Gymnasium zurückzuführen. Aber auch bei den Pritzwalkern ist ein Aufwärtstrend erkennbar“, sagte Dannehl. Dort bemüht sich der VfV 68 Pritzwalk um eine Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen und die Ausbildung neuer Volleyball-Talente.

Von Stefan Peglow

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