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Lindenberg/Vehlow gewinnt Spitzenspiel

Volleyball-Kreisliga Lindenberg/Vehlow gewinnt Spitzenspiel

Nach dem 4. Spieltag in der Volleyball-Kreisliga liegt der SV Lindenberg/Vehlow nach vier Siegen an der Tabellenspitze, Zweiter ist das Überraschungsteam von Empor/Grün-Rot Wittenberge I, dahinter folgt der aktuelle Titelträger VfV 68 Pritzwalk. Der Titelverteidiger zog im Spitzenspiel gegen Lindenberg/Vehlow erst im Tiebreak den Kürzeren.

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Im Angriff Gordon Möllmann (Bad Wilsnack/Legde), im Block Rico Trömer (Wittenberge II).

Quelle: Reiner Schwarz

Perleberg. Der Sechser des SV Prignitz Bad Wilsnack/Legde spielte in Wittenberge gegen Empor/Grün-Rot II und begann den ersten Satz sehr konzen-triert. Mit guten Aufgaben und starker Blockarbeit wurde im ersten Satz schnell eine 9:4-Führung erspielt. Nach einer Ausszeit fanden die Wittenberger Gegenmittel und erspielten den 9:9-Ausgleich, bis zum 20:20 ging es nun Punkt um Punkt. Nach 21 Minuten beendete Julia Eisenhuth mit einem „Leger“ den Satz zum 25:21 für die Kurstädter. Im zweiten Durchgang fanden die Elbestädter besser ins Spiel (9:5). Beim Spielstand von 13:8 brachten fünf Punkte in Folge die Wittenberger deutlich nach vorn, was die Grundlage zum 25:16-Satzgewinn war. Steffen Gehrke erspielte in dem Satz zehn Punkte. Die folgenden Sätze wurden mit 25:14 und 25:16 Punkten gewonnen, dabei punkteten für Wittenberge besonders Tobias Peuker (9x) und Max Opitz (8x). „Wir haben gekämpft, alles gegeben, aber die Wittenberger waren an diesem Tag einfach besser“, sagte der Kapitän des Prignitz-Sechsers Christian Dümke.

Empor/Grün-Rot Wittenberge I mischt weiterhin die Kreisliga auf. Die Mannschaft gewann ihr Auswärtsspiel gegen Blau-Weiß Perleberg II glatt mit 3:0-Sätzen. „Wir spielten sehr druckvoll, ließen die Perleberger nicht ins Spiel kommen“, so Maik Dieckmann von den Wittenbergern nach dem 25:11, 25:19, 25:18. „Wir fanden im Angriff keine Mittel und auch unsere Stärke in der Feldabwehr konnten wir nicht ausspielen“, analysierte Perlebergs Thomas Schwartz.

Die Mannschaft von der Teamsportorientieretn Privaten Berufsschule (TPBS) Pritzwalk zeigte gegen Blau-Weiß Perleberg I keinen Respekt und gewann den ersten Satz mit 25:11. Gut erholt präsentierten sich die Perleberger im zweiten Satz, den sie mit 25:13 gewannen. Im dritten Satz bereiteten die Berufsschüler dem Favoriten wieder erhebliche Probleme und gewannen ihn mit 25:16. Die Perleberger fingen sich aber wieder und gewannen die folgenden Sätze mit 25:19 und 15:9. „Es war ein gutes Spiel. Wir machten dem Gast das Leben schon ein wenig schwer“, sagte TPBS-Trainer Uwe Berg nach der 2:3-Niederlage.

Zum Spitzenspiel traten Lindenberg/Vehlow und der VfV 68 Pritz-walk in Lindenberg an, das Spiel gewannen die Lindenberg/Vehlower mit 3:2-Sätzen (21:25, 25:23, 13:25, 28:26, 15:12). Es ergab sich das erwartet spannende Spiel, so Falko Dietsch. Der VfV hatte die bessere Spielanlage, aber der aktuelle Tabellenführer die bessere Moral. Spielentscheidend war der vierte Satz. Die Dömnitzstädter hatten im gesamten Satz leichte Vorteile, konnten aber ihre drei Matchbälle nicht spielentscheidend verwerten. „Wir hatten nie aufgehört daran zu glauben, diesen Satz doch noch für uns entscheiden zu können. So ist es uns mit großer Leidenschaft und mit Hilfe der begeisterten Fans gelungen, gleich den ersten eigenen Satzball zum 2:2 zu verwandeln. Den Tiebreak konnten wir, wenn auch knapp, für uns entscheiden“, erklärte Dietsch das Geschehen.

Von Reiner Schwarz

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