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Lindenberg/Vehlow ist Volleyball-Kreismeister

Volleyball Lindenberg/Vehlow ist Volleyball-Kreismeister

Nach der Mixed-Liga ist nun auch das Titelrennen in der Herren-Kreisliga des Prignitzer Volleyball-Verbandes entschieden. In der letzten Spielrunde ging es noch für Lindenberg/Vehlow, den VfV 68 Pritzwalk und Blau-Weiß Perleberg I um den Titel.

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Das Kreismeisterteam der Spielgemeinschaft Lindenberg/Vehlow.

Quelle: Reiner Schwarz

Wittenberge. In Pritzwalk trafen sich der VfV und Perleberg I. Es ergab sich für die Pritzwalker kein Spaziergang. Die Gastgeber, mit einigen nicht ganz fitten Spielern im Team, fanden nicht in die Partie. Über ein 10:6, 19:13 führte Perleberg und hatte beim 24:18 den ersten Satzball. Da machten die Pritzwalker Punkt um Punkt. Daniel Buchmann erspielte mit einem Block das 28:27 und danach im Angriff nach 25 Minuten den 29:27-Erfolg für den VfV. Im zweiten Satz ergab sich das gleiche Bild, die Perleberger führten 14:10 und 17:12, doch dieses Mal zogen sie zum 25:17 durch. Ein klares Ergebnis gab es auch im dritten Satz mit 25:18 Punkten für die Blau-Weißen, Dann halfen ihnen im vierten Satz die Auszeiten beim 2:6 und 9:18 auch nicht und der VfV gewann mit 25:16. Im Tiebreak wurden beim 12:8 für Perleberg die Seiten gewechselt. Marcus Langheimer gelangen zwei Punkte, Dennis Schneider machte es Langheimer nach zum 13:13 und 14:13-Satzball. Dennis Einwich und Erik Fedrau besorgten dann den Rest zum 16:14-Sieg der Perleberger. „Gratulation an Perleberg, sie haben verdient gewonnen, für uns war das Beste an dem Spiel, der Gewinn von zwei Sätzen. Denn damit belegten wir noch den zweiten Tabellenplatz“, so Ulrich Weltzien vom VfV. 68

Mit dieser Niederlage des VfV machte sich die SpG Lindenberg/Vehlow wieder Hoffnung auf die Meisterschaft, ein Sieg gegen den Sechser von Empor/Grün-Rot Wittenberge II musste dazu aber her. Die jungen Wittenberger machten Lindenberg/Vehlow im ersten Satz das Leben schwer und gingen mit 14:7 in Führung. Beim 22:20 sahen sie schon wie die Sieger aus, doch Lindenberg/Vehlow drehte den Satz noch zum 25:23. Mit dieser Einstellung spielten die Gäste nun solide und nahezu fehlerfrei und gewannen die folgenden Sätze mit je 25:23-Punkten. Damit wurde Lindenberg/Vehlow doch noch Kreismeister. „Eigentlich hatten wir mit der Niederlage des VfV nicht gerechnet, aber so freuen wir uns natürlich über die Meisterschaft“, sagte Falko Dietsch. Zur erfolgreichen Mannschaft gehörten noch Dieter Zell, Rico Jennerjahn, Nick Groschupf, Robert Schmidt, Torsten Brietzke, Jan Schülke, Lars Hellwig und Ralf Reinhard.

Der SV Empor/Grün-Rot Wittenberge I spielte lange in der Spitze mit, viele Verletzungen stoppten jedoch den Sechser. In der Endabrechnung belegte er den vierten Platz. Das Team von Blau-Weiß Perleberg II spielte eine durchwachsene Saison. Es zeigte zum Abschluss der Spielzeit in Gerdshagen gegen den TPBS-Sechser ein starkes Spiel und bezwang die Berufsschüler mit 3:2-Sätzen, damit belegten sie hinter der TPBS den sechsten Platz. „Ein schöner Abschluss für beide Teams“, meinte Tomas Schwartz aus Perleberg. Das junge Wittenberger Team von Empor/Grün-Rot Wittenberge II spielte gut mit und belegte Platz sieben. Die Rote Laterne ging an Bad Wilsnack/Legde.

Von Reiner Schwarz

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