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Lukas Burmeister verteidigt Kreismeistertitel

PSV Berge Lukas Burmeister verteidigt Kreismeistertitel

Lukas Burmeister verteidigte seinen Kreismeistertitel bei den Springreitern. Vize-Kreismeisterin wurde Julia Ehrhorn vor Thomas Kann. In der Dressur holte sich Jeannette See den Kreismeistertitel zurück. Vize-Kreismeisterin wurde Nadine Ollmann vor Desiree Pfauder, die beim letzten Prignitzer Reitturnier der Saison in Berge nicht mehr an den Start ging.

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Prignitzer Schwimmer im Freiwasser erfolgreich

Lukas Burmeister von der RSG Pritzwalk ist der alte und der neue Prignitzer Kreismeister im Springreiten.

Quelle: ACP Andreas Pantel

Berge. Traditionell wird die Prignitzer Turniersaison der Dressur- und Springreiter mit dem Reitturnier in Berge beendet. Dort können sich die Prignitzer Aktiven im Dressur- und Springsattel die letzten Punkte in der Kreismeisterschaftswertung des Kreis-Reiterverbandes Prignitz sichern. Das war aber in diesem Jahr nicht mehr nötig. Die Plätze eins bis drei in beiden Disziplinen waren durch den großen Abstand zu den nachfolgenden Reiterinnen und Reitern schon vorher vergeben. Lukas Burmeister (RSG Pritzwalk) verteidigte seinen Kreismeistertitel bei den Springreitern. Vize-Kreismeisterin wurde die Dritte der Landesmeisterschaft der Junioren – Julia Ehrhorn vor Thomas Kann (beide RFV Uenze). In der Dressur holte sich Jeannette See (RV Lindenhof Klein Woltersdorf) den Kreismeistertitel zurück. Vize-Kreismeisterin wurde Nadine Ollmann (RFV Uenze) vor Desiree Pfauder (RSG Pritzwalk), die in Berge nicht mehr an den Start ging. Die 19-Jährige arbeitet bis zum Beginn ihrer Ausbildung zum Erzieher im renommierten Dressurstall bei Ulrich Elsholz in Zierow (Mecklenburg).

Eierlikör-Torte bleibt in Berge

Knapp 220 Reiterinnen und Reiter gingen mit 420 Pferden an zwei Turniertagen in Berge an den Start. 21 Prüfungen standen auf dem Programm. „Wir sind sehr zufrieden mit den Nennungen. Bei den Springpferdeprüfungen haben wir in diesem Jahr sogar eine Prüfung weniger ausgeschrieben, weil uns im vorigen Jahr die Zeit weglief“, erklärte Turnierchef Ulf Schumacher, der alle Hände voll zu tun hatte. Er war selbst auch noch aktiver Reiter, Papa und Trainer und auch noch Sponsor, denn zwei Torten, die es zu gewinnen gab, hatte er in seiner Bäckerei selbst gebacken. Und dann konnte Schumacher mit Sacco gemeinsam mit Frank Muhs (RFV Bresch) auf Calle diese beliebte Prüfung auch noch gewinnen. Muhs wünschte sich die Eierlikör-Torte – und bekam diese dann auch nach der Ehrenrunde.

Reitunfall beim Zitronen-Rennen geht zum Glück glimpflich aus

Beim traditionellen Zitronenrennen gab es eine Schrecksekunde für alle Beteiligten, als die erste Reiterin nach dem Ziel vom Pferd fiel. Sie wurde vorsorglich mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen, um innere Verletzungen auszuschließen. Noch am Sonntagabend gab ihre Mutter Cindy Vegelahn (Bensdorf) telefonisch die erleichternde Entwarnung: „Unsere Tochter hat zum Glück nur blaue Flecken, es ist nichts gebrochen.“ Diese Shownummer wurde sofort abgebrochen. „Wir sind sehr froh, dass es so ausgegangen ist. Wir wünschen der Reiterin alles Gute“, zeigten sich Ulf Schumacher und sein Team erleichtert.

Lediglich acht Siege blieben in der Prignitz, einen davon sicherte sich zum Saisonabschluss der sieggewohnte 18-jährige Lukas Burmeister, der seit 1. August Auszubildender im Mecklenburgischen Landgestüt Redefin ist. Mit zwei zweiten Plätzen in den L-Dressuren war Katharina Beckmann (RSG Pritzwalk) mit ihrem Don Camillo zum Ende der Saison sichtlich zufrieden. Stolz zeigten sich die Jüngsten beim Führzügelwettbewerb. Aber auch die Voltigiergruppe begeisterte die Zuschauer. „Es hat, bis auf den Reitunfall, alles gut geklappt. Es war nicht so einfach, viele sind im Urlaub, das war sogar bei der Voltigiergruppe zu merken, die dezimiert war. Auch für die Parcoursmannschaft mussten wir um Hilfe bitten. Aber Dirk Sitte, der bei uns jetzt auch Mitglied im Verein ist, hatte alles bestens im Griff. Im vorigen Jahr war er noch Assistent von Heiner Mann, aber der wollte gern aufhören“, resümierte Ulf Schumacher und bedauerte, dass der langjährige Parcourschef aus Neustadt nun keinen offiziellen Abschied in Berge bekommen hat.

Von Christine Pantel

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