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Mathias Hartz siegt beim Eisenbahnerturnier

ESV Wittenberge Mathias Hartz siegt beim Eisenbahnerturnier

Der Potsdamer Mathias Hartz verteidigte seinen Titel beim 45. Wittenberger Eisenbahnerturnier im Tischtennis. In der Jugendklasse zeigte sich in diesem Jahr ein besonders hohes Niveau. Nur den Zwillingen Ruben und Vincent Lau vom gastgebenden ESV gelang der Sprung ins Viertelfinale.

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17. Jugendschachturnier in Wittenberge

Youngster Hendrik Goltz vertrat beim 45. Eisenbahnerturnier in der Wittenberger OSZ-Halle die Farben des Pritzwalker SV.

Quelle: Stefan Peglow

Wittenberge. Das 45. Eisenbahnerturnier der elbestädtischen Tischtennisabteilung schrieb zunächst eine besondere Geschichte. Der langjährige, seit diesem Jahr nur noch als Stellvertreter fungierende Abteilungsleiter des veranstaltenden Vereins, Klaus Wendekamm, wurde während der Eröffnung von Bürgermeister Oliver Hermann für seine besondere Hingabe und Leistung als Funktionär der Abteilung geehrt, er durfte sich in das Ehrenbuch der Stadt eintragen. Nach der emotionalen Ehrung begannen die Spiele. Knapp 100 Teilnehmer aus fünf Bundesländern hatten den Weg in die OSZ-Sporthalle der Elbestadt gefunden.

In der Jugendklasse zeigte sich in diesem Jahr ein besonders hohes Niveau. Nur den Zwillingen Ruben und Vincent Lau vom gastgebenden ESV gelang der Sprung ins Viertelfinale. Das Pech der Auslosung ließ Ruben auf seine Angstgegnerin vom SV Dreetz, Vanessa Gerloff, treffen. Auch diesmal erwies sich die Kaderspielerin als zu stark und siegte mit 3:1. Eine starke Partie brache Bruder Vincent an den Tisch. Er zwang den Stahnsdorfer Simon Schneider, späterer Sieger der Konkurrenz in den fünften Durchgang, wo der Wittenberger unterlag. Ohne Prignitzer Beteiligung entwickelten sich zwei klare Halbfinals. Ole Hoth (ESV Lok Rostock) zeigte Gerloff klar die Grenzen auf und zog ins Finale ein. Dort wartete der Stahnsdorfer Schneider, der im Halbfinale mit 3:1 gegen Elias Müller (SV Wrestedt-Stederdorf) gewonnen hatte. Das Finale wurde eine klare Angelegenheit. Gecoacht vom Herrenseriensieger Olaf Krüger steigerte sich Schneider noch einmal und gewann mit 3:0. Dritte wurde Gerloff.

In der Altersklasse über 40 startete kein Prignitzer, wobei ohnehin die Frage erlaubt sei, welcher der hiesigen Spieler dem großen Olaf Krüger wohl hätte gefährlich werden können? Im aktuellen Feld konnte es niemand. Ohne Satzverlust spielte sich der Stahnsdorfer durch das Turnier, ließ im Halbfinale Sebastian Gatzke (VfL Schwerin) keine Chance. Im Finale traf er auf Dauerrivale Klaus Birkner, der sich im Halbfinale mit 3:2 gegen Rico Jost (VfL Schwerin) durchgesetzt hatte. Während sich Jost klar den dritten Rang sicherte, spielte Krüger im Finale mit seinen gefühlvollen Topspins unbeirrt weiter, siegte auch hier ohne Satzverlust und holte damit einmal mehr in Wittenberge den großen Siegerpokal.

Bei den Senioren Ü55 boten die hiesigen Vertreter gute Leistungen, dennoch kam für Jürgen Zimmerling, Konrad Philipps (beide ESV Wittenberge) und Harald Hoffmann (SV Perleberg) im Achtelfinale das Aus. Mitfavorit Ulrich Kraft ereilte im Viertelfinale gegen den Rostocker Klaus Kluth das Aus. Im Halbfinale scheiterte Kluth am starken Neubrandenburger Mauermann. Im Finale traf er auf Vereinskamerad Christian Stratonowitsch, der sich 3:1 gegen Klaus Volbert (Stahl Brandenburg) durchsetzte. Das Finale wurde eine eindeutige Angelegenheit für Mauermann. Rang drei sicherte sich Kluth.

In der allgemeinen Klasse verabschiedeten sich als letzte Prignitzer Felix Goltz (Pritzwalker SV) und Kevin Beckendorf (ESV Wittenberge) im Achtelfinale. Während Goltz gegen Titelverteidiger Mathias Hartz (Einheit Potsdam) auf verlorenem Posten stand, unterlag Beckendorf überraschend dem Wrestedter Linus Müller. Das erste Halbfinale präsentierte ein „Gigantenduell“. Der Potsdamer Hartz hatte es mit dem Stahnsdorfer Michael Schwarze zu tun. Wer ein knappes Spiel erwartet hatte, wurde enttäuscht, denn Hartz bestimmte das Spiel klar und zog ins Finale ein. Im anderen Halbfinale standen sich Markus Dulinski (SG Geltow) und überraschend Maik Herwig (Einheit Potsdam) gegenüber. Der Geltower Favorit gewann mit 3:0. Auch im Finale erwies sich Hartz als kompromisslos und siegte, ohne auch nur einen einzigen Satz abgeben zu haben. Dritter wurde Schwarze durch ein 3:1 gegen Herwig.

Von Jan Sawallisch

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