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Nur einen Wimpernschlag zu langsam

Maik Junghänel verpasst knapp den Sieg im S-Springen Nur einen Wimpernschlag zu langsam

Maik Junghänel belegte beim ersten Teil der Jumping Trophy in Neustadt/Dosse auf seinem neunjährigen Casting im S-Springen um den Preis der Straehuber AG Platz zwei. Die Siegerrunde dieser Springprüfung erreichten nur acht von insgesamt 96 Startern mit einer „weißen Weste“.

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Nachwuchsreiter Lukas Burmeister von der RSG Pritzwalk war im ersten Teil der Trophy sehr erfolgreich unterwegs.

Quelle: A. Pantel

Neustadt/Dosse.  Alle anderen 15 brachten Fehler mit in die zweite Runde, wie auch der amtierende Landesmeister Berlin-Brandenburgs, Maik Junghänel. Der mit 0,25 Fehlerpunkten in die zweite Runde ging. „Da hätte ich wohl etwas schneller reiten müssen“, resümierte Junghänel, als er sich seinen Ehrenpreis abholte. Er sammelte so Wertungspunkte um den Sonderehrenpreis für den erfolgreichsten Reiter der gesamten Jumping Trophy 2013. Dabei geht es um einen Gutschein über fünfzigtausend Euro. Der gilt als Anzahlung für einen ICE (International Company for Equestrian)-Pferdetransporter, einem Transporter der Extraklasse mit besten Bedingungen für Ross und Reiter.

Die fünf Turniertage des ersten Teils waren gespickt mit über 26 Springprüfungen von den Klassen A bis S, von Ponyprüfungen über Springpferdeprüfungen bis zum Schweren Springsport. Zu den Schleifensammlern zählte auch Lukas Burmeister aus Karstädt. Er gewann nicht nur die Finalprüfungen der Klassen A und L zum Ludger-Berbaum-Cup. Der 15-jährige Schüler der Spezialklasse Reiten in Neustadt/Dosse sicherte sich zudem weitere Siege und Platzierungen. Es wurde aber nicht nur guter Sport geboten, man hatte auch viel Spaß. Während im Riders Club bereits das Oktoberfest mit einer Kultband aus Bayern gefeiert wurde, ritten die Aktiven noch in vier Abteilungen Sieger und Platzierte unter sich aus.

Und die Einladung zum Oktoberfest nahmen einige sehr wörtlich und kamen als Heidi oder Sepp verkleidet in die große Halle. Da zwickte es manchem schon mal in der Wade, denn die Reitstiefel und Reithose wurden gegen Stricksocken und Lederhose getauscht. Und so mancher Reiter zog statt des Jacketts sogar ein Dirndl an. Die Zuschauer in der Halle tobten, als Derbysieger und AFP-Team-Reiter Thomas Kleis aus Gadebusch mit einem feschen Dirndl einritt und dann über den letzten Sprung auch noch die Arme in die Höhe riss.

Nach zwei Tagen Pause für Pferde, Reiter, Richter, Veranstalter und alle fleißigen Helfer geht es bereits am heutigen Mittwoch in die zweite Runde der Jumping Trophy. Bis Sonntag werden dann wieder zahlreiche Springprüfungen, diesmal auch ein Mächtigkeitsspringen, auf dem Programm stehen. Natürlich steigt am späten Sonnabend auch wieder eine Riesenparty. Sie ist neben den Springprüfungen und dem Fußballspiel der aktiven Reiter ein Höhepunkt des zweiten Teils der Jumping Trophy.

ap

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