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Perleberg II gewinnt Fünf-Satz-Krimi

Volleyball-Kreisliga Perleberg II gewinnt Fünf-Satz-Krimi

Am sechsten Spieltag der Volleyball-Kreisliga der Männer tanzten die Spieler von Blau-Weiß Perleberg II doch noch ihren Freudentanz. Knapp anderthalb Stunden brauchten die Blau-Weißen um Gastgeber SV Empor/Grün-Rot Wittenberge II mit 3:2-Sätzen niederzuringen.

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Der Wittenberger Tobias Peuler versucht hier einen Perleberger Block zu überwinden.

Quelle: Reiner Schwarz

Pritzwalk. Am sechsten Spieltag der Volleyball-Kreisliga der Männer tanzten die Spieler von Blau-Weiß Perleberg II doch noch ihren Freudentanz. Knapp anderthalb Stunden brauchten die Blau-Weißen um Gastgeber SV Empor/Grün-Rot Wittenberge II mit 3:2-Sätzen (16:25, 26:24, 23:25, 25:22, 15:10) niederzuringen. Die Perleberger begannen zurückhaltend und sahen sich so sehr schnell mit 2:8 im Hintertreffen. Zunächst mussten sie hinterherlaufen. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt zeichnete sich ab, dass in dieser Begegnung der Faktor Eigenfehler ausschlaggebend sein würde. Die jungen Wittenberger spielten extrem stabil und machten im ersten Satz nur wenige Fehler, so gewannen sie klar mit 25:16-Punkten. Im zweiten Satz stieg die Fehlerquote bei den Elbestädtern vor allem im Angriff und Aufschlag (8x). Die Perleberger brachen andererseits nicht ein und spielten nahezu fehlerfrei. Beim Spielstand von 24:24 verschlugen die Wittenberger eine Aufgabe und Andreas Kohls erspielte im Angriff den 26:24-Satzerfolg. Die Wittenberger fingen sich im dritten Satz, reduzierten ihre Fehler, schlugen besser auf und gewannen den wichtigen Satz nach einem 23:23 mit 25:23-Punkten. Im vierten Satz spielten beide Mannschaften beeindruckend, bis zum Spielstand von 14:13 ging es Punkt um Punkt. Kohls brachte die Perleberger dann mit 17:13 in Front. Zwar lief es bei den Wittenbergern nach einer Auszeit besser (20:22), doch sie brachen erneut ein und verloren den Durchgang mit 22:25. Vor allem Tobias Peuler und Steffen Gehrke (je 8) für Wittenberge und Andreas Kohls sowie Felix Schulz (je 7) erspielten für Perleberg die Punkte. Im Tiebreak beeindruckten die Kreisstädter dann durch enorme Nervenstärke. Nach einer 9:5-Führung konnte sie auch kein 10:9 schrecken, den 15:10-Satzerfolg markierte Thomas Schwartz.

„Wir wurden am Ende leider doch müde und machten mehr Fehler“, musste Empor/Grün-Rot Kapitän Lars Burghardt feststellen. „Aus meinem Team kann man keinen hervorheben. Die gesamte Mannschaft hat gut gespielt“, meinte Thomas Schwartz, „wir sind froh, dass wir das bessere Ende für uns hatten.“

In Perleberg spielte der SV Bad Wilsnack/Legde gegen Blau-Weiß I. Die Rolandstädter gewannen klar mit 3:0-Sätzen (25:21, 25:17, 25:13).

Die TPBS Pritzwalk unterlag dem VfV 68 Pritzwalk mit 1:3 (15:25, 25:21, 17:25, 14:25). „Es war kein leichtes Spiel für uns, wir mussten schon kämpfen“, meinte Marcel Lüders vom VfV nach dem Spiel.

Von Reiner Schwarz

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