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Perleberger Handballer zittern sich zum Sieg

Verbandsliga Nord der Herren Perleberger Handballer zittern sich zum Sieg

Im Spiel gegen die SG Westhavelland gewannen Perlebergs Handballer mit 29:16 (13:12). Allerdings liefen die abstiegsgefährdeten Rolandstädter im Spiel gegen die favorsisierte SG ihrer Normalform hinterher und erarbeiteten sich mühsam die zwei Punkte. In dem Spiel gab es gleich mehrere Rote Karten.

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Nur schwer konnten die Perleberger, wie hier Marcel Domagala, den Keeper der Westhavelländer überwinden.

Quelle: Stefan Peglow

Perleberg. Die Partie in der Perleberger Rolandhalle konnte am Sonnabend das Herz der 140 Handballfreunde nicht richtig erwärmen. Was aber nicht verwunderte, war doch die gebotene Kost einfach nur lauwarm. Die Gäste aus dem Westhavelland ließen jeden echten Hinweis, warum sie in der oberen Tabellenhälfte rangieren, vermissen. Die Perleberger boten, so ihr Trainer Jörg Domagala, ihre schwächste Saisonleistung. Nur Mirko Helmdach und Toralf Hampel zeigten Normalform. Von Anfang an offenbarten die Blau-Weißen Schwächen im Zusammenspiel, Konter wurden häufig nicht erfolgreich abgeschlossen und gute Chancen, wie Siebenmeter, blieben immer wieder ungenutzt. Die Gastgeber bekamen von der ersten Minute an keine richtige Linie in ihr Spiel, gaben aber nie auf und beendeten die Partie gegen die Gäste, die zu acht begannen und zum Ende der Partie nur noch sechs Mann auf dem Parkett hatten, mit einem Heimsieg. Das Spiel begann mit dem Anwurf der Gäste, deren erster Angriff erfolglos blieb. Der Perleberger Konter blieb ein Versuch. Die Westhavelländer zeigten dann, wie man solche Situationen zu Treffern nutzt. Hin und her ging es weiter, doch dann lagen die Westhavelländer 6:4 vorn. Sie nutzten ihre Chancen, die sich sowohl aus Fehlern der Gastgeber als auch aus eigenen Angriffsbemühungen ergaben, effektiver. Bis zur Halbzeitpause erarbeiteten sich die Perleberger mühsam eine 13:12-Führung. Eng ging es danach weiter, die Gastgeber, optisch überlegen, konnten sich erst nachdem auch der zweite Westhavelländer mit dem Roten Karton von der Platte war, ihres Heimsieges sicher sein.

„Hauptsache wir haben beide Punkte behalten“, hakte Perlebergs Trainer Jörg Domagala die Partie ab, meinte aber: „Wollen wir besser als im vergangenen Jahr sein, müssen wir die noch anstehenden Heimspiele gewinnen.“

Von Eckard Peglow

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