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Prignitzer mittendrin

Diederichsmeier siegt im Großen Preis / Kleis erfolgreichster Reiter der Jumping Trophy Prignitzer mittendrin

Der erfolgreichste Reiter der Jumping Trophy ist ermittelt: Thomas Kleis (Gadebusch) vom AFP-Team gewann den Gutschein über fünfzigtausend Euro für die Anzahlung eines ICE-Pferde-LKWs der Extraklasse.

Neustadt/dosse. Damit blieb der Sonder-Ehrenpreis sozusagen in der Familie, was den Veranstalter Andreas Fettchenhauer besonders freute, denn der Mecklenburger Reiter gehört zu seinem Reiterteam. Der Sieg im Großen Preis der Andreas Fettchenhauer Pferdesport GmbH ging allerdings an die kleinste Reiterin im Starterfeld: Mynou Diederichsmeier gewann mit Goldstar. "Ich freue mich sehr, dass ich in meiner alten Heimat diesen Erfolg habe. Die Jumping Trophy war rundum eine tolle Veranstaltung. Ich freue mich sehr über diesen Erfolg und hoffe, dass ich auch im nächsten Jahr wieder kommen kann", bedankte sich die gebürtige Berlinerin bei den Veranstaltern. Der Prignitzer Maik Junghänel (RV Beestwind) verfehlte mit einem dummen Flüchtigkeitsfehler ganz knapp die Siegerrunde. "Es ist das erste Drei-Sterne-S für Casting. Er sprang super, das war etwas Pech", resümierte, wie immer mit ruhiger Stimme, der berlin-brandenburgische Landesmeister. Zu den Schleifensammlern des zehntägigen Turniers gehört auch der Karstädter Lukas Burmeister. Elf Schleifen, davon vier goldene, sind seine "Beute". Sehr erfolgreich mit mehreren Platzierungen im M-Springen unterwegs war auch Julia Erhorn (RFV Uenze). Besonders stolz kann sie auf ihren dritten Platz im Sichtungsspringen der Klasse M zum Hans-Günther-Winkler (HGW)-Bundesnachwuchschampionat sein. Damit dürfte sie beste Chancen haben, zu zwei Trainingswochenenden nach Warendorf zu fahren. Unter 50 talentierten Reiterinnen und Reitern werden dort 25 ausgewählt, die bei den Löwen-Classics in Braunschweig um den Goldenen Sattel von Springreiterlegende Hans-Günther Winkler antreten dürfen.

Die Jumping Trophy entwickelt sich mit über 4200 Starts zum größten Indoorturnier Deutschlands. Über 600 Reiter nutzten die zahlreichen Möglichkeiten. In 50 ausgeschriebenen Prüfungen wurden 97 Sieger ermittelt, teilweise mussten die Vergleiche in drei Abteilungen geritten werden. Aber das Turnier bot für die Reiter nicht nur hervorragende sportliche Bedingungen. "Sie sollen nicht nur reiten können sondern auch Spaß haben. Das haben wir, so denke ich, bestens mit dem Oktoberfest und der Hit-Radio-Show-Party bewiesen", resümierte Andreas Fettchenhauer. "Jetzt werden wir uns bei unseren Sponsoren bedanken und natürlich auf das nächste Jahr verweisen. Wir warten auf das Feedback, dann geht es weiter. Das Turnier hat solche Dimensionen angenommen, dass das ohne Sponsoren nicht mehr zu bewältigen ist." "Auf alle Fälle werden wir im nächsten Jahr darauf achten, dass die Prüfungen für unsere Nachwuchsreiter nicht wieder so spät beginnen. Trotzdem sind wir froh, dass wir zusätzlich die Sichtung zum HGW-Bundesnachwuchschampionat der Springreiter und zur Höveler Trophy der Ponyreiter nach Neustadt holen konnten", sagte Gaby Selke-John, die Zweite im Veranstalterduo.

Von Andreas Pantel

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