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Prignitzer Athleten trumpfen auf

Titelkämpfe der Leichtathleten Prignitzer Athleten trumpfen auf

Mit gleich vier Landesmeistertiteln kehrten am Wochenende die in Perleberg und Wittenberge trainierenden Athleten der LG Prignitz von den Landesmeisterschaften in Königs Wusterhausen zurück. Mit weiteren Medaillen und Platzierungen war es einer der erfolgreichsten Wettkämpfe der letzten Jahre.

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Starke Prignitzer: Leni Giese, Steven Marquardt, Elias Labus, Luca Starck und Luise Gräfling (v. l.).

Quelle: Patrizia Lange

Perleberg. Für die größte Überraschung sorgte Louis Sachse (M11), der mit einer persönlichen Bestleistung von übersprungenen 1,25 m anreiste. Mit einer noch nie dagewesenen Leichtigkeit überquerte er Höhe für Höhe im ersten Versuch und sicherte sich am Ende mit übersprungenen 1,35 m den Landesmeistertitel. Gemeinsam mit seinen Staffelkameraden Leif Bethmann, Steven Marquardt und Luca Starck war er auch an einer weiteren Überraschung beteiligt. Auch wenn die vier Perleberger Jungen das ganze Jahr über schnelle Zeiten liefen, ließen die holprigen Staffelübergaben keine Platzierung erwarten. In der Endabrechnung wurde es dann jedoch die Bronzemedaille (M10/11) mit einer starken Zeit von 29,80 s.

Mit Bronze in der Staffel machte Luca Starck einen Medaillensatz komplett. Der erst Neunjährige stellte sich der ein Jahr älteren Konkurrenz und ließ diese chancenlos. Über 30 m ersprintete er sich Gold. Deutlich höher einzuschätzen ist jedoch sein Ergebnis über 50 m. Dort lief er in 7,68 s auf den zweiten Platz. Damit steigerte er seinen eigenen Kreisrekord aus diesem Jahr von 7,87 s deutlich. Der neue Rekord wird vermutlich lange Bestand haben. Als erfolgreichster Prignitzer Athlet dieser Titelkämpfe erreichte er im Weitsprung mit 3,93 m noch den fünften Platz. In dieser Weitsprungkonkurrenz der Altersklasse (AK) 10 hätte auch der neunjährige Leif Bethmann gern ganz vorn mitgemischt, was ihm leider mit drei ungültigen Sprüngen verwehrt blieb. Über 30 m erlief sich Leif einen fünften Platz.

Medaillengarant Elias Labus (M13) lief bei dieser Meisterschaft über 75 m (9,84s) auf den fünften Platz und sicherte sich im Weitsprung Bronze. Leider erwischte Elias nur einen gültigen Versuch, der allerdings mit 5,11 m gleich eine neue persönliche Bestleistung war. Auch Thore Schwartz und Samuel Wolter (beide M10) präsentierten sich bei ihren ersten Landesmeisterschaften vielversprechend. Thore wurde mit 1,23 m im Hochsprung Vierter und Samuel warf den Ball auf 41,50 m und landete damit auf Platz fünf. Den zwei Landesmeistertiteln der Jungen setzten die Mädchen ebenfalls zwei entgegen. Besonders erwähnenswert ist das große Wittenberger Talent Leni Giese (W10). Mit der besten Vorleistung im Weitsprung angereist, hatte sie auch bei den Titelkämpfen die Konkurrenz im Griff und gewann mit 4,28 m Gold. Auch im Sprint zeigte sie ihr Talent und erkämpfte sich über 50 m Bronze in 7,89 s, über 30 m wurde sie Vierte. Gemeinsam mit Anneke Schmidt, Lucy Sänger und Juliane Schmidt wurde sie auch noch für den achten Platz in der Staffel geehrt. Bei den Mädchen der W12/13 setzte sich erneut Luise Gräfling (W12) gut in Szene. Die ganz starke Zeit von 10,53 s über die 75 m bedeutet für Luise nicht nur persönliche Bestleistung, sondern auch die Silbermedaille. Ebenfalls in der W12 gingen Elina Brohse und Lena Rieckhof im Weitsprung an den Start. Beide kämpften erst mit dem an diesem langen Wettkampftag sehr spät gelegten Weitsprung und dann im Verlauf der Sprünge mit dem einsetzenden strömenden Regen. Elina trotzte den Bedingungen mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 4,38 m und erreichte Platz fünf. Lena hatte sich nach sehr guten Trainingsergebnissen für diesen Wettkampf deutlich mehr vorgenommen, musste sich aber am Ende mit 4,37 m und Platz sechs zufrieden geben.

Für den letzten, aber nicht weniger wertvollen, Landesmeistertitel des Tages sorgte Nathalie Loock (W11) über 800 m. Über diese Distanz ist sie bislang ungeschlagen und konnte sich über ihren vierten Titel in Folge freuen. Da der Lauf ebenfalls im strömenden Regen stattfand, war dies Nathalies bisher härtestes Rennen.

Von Patrizia Lange

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