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Pritzwalker Handball Club siegt in Wittstock

Handball-Landesliga Pritzwalker Handball Club siegt in Wittstock

In der Handball-Landesliga Nord bezwangen die Männer des HC Pritzwalk den FK Hansa Wittstock mit 20:24 (9:12). In dem Prignitzderby konnten die Wittstocker trotz ihres in der Schlussminute eingesetzten achten Spielers die Niederlage nicht abwenden.

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Christian Feind war in Wittstock einer der besten Werfer.

Quelle: Stefan Peglow

Wittstock. In den letzten Spielen hatten sich die Pritzwalker selten für den betriebenen Aufwand belohnt und einige Punkte liegen gelassen. Diesmal triumphierten sie dank einer geschlossenen Leistung. Zum Tabellenzweiten nach Wittstock waren zirka 50 Fans mitgereist. Trainer Milan Glißmann forderte eine konsequente Abwehrarbeit, um die Wittstocker nicht ins Spiel kommen zu lassen. Nach zwei Minuten erzielte Thomas Brauer das erste Tor. Dann machten die Gastgeber ihre ersten beiden Treffer, Toni Eicker glich postwendend aus. Die erneute Wittstocker Führung wandelten Johannes Rusch und Florian Boldt zur Pritzwalker Führung. Als Eicker in der 13. Minute die 5:4-Führung warf, nahmen die Wittstocker eine Auszeit und zogen danach auf 7:5 davon. Die Pritzwalker Fans machten lautstark Stimmung und prompt trafen Martin Paetz und Eicker zum 7:7. Die Wittstocker wurden nervös, glänzten mit Fehlabspielen oder scheiterten an André Jähnigen im Pritzwalker Tor. Nach 25 Minuten stand es 9:8 für die Gastgeber und zur Pause lagen sie 9:12 zurück. In der Pause machte Trainer Glißmann allen klar, dass die Wittstocker noch aggressiver aus der Kabine kommen werden und alles besser machen wollen. Genauso kam es und Wittstock verkürzte in der 40. Minute auf 13:14. Die Chance zum Ausgleich vermasselte ihnen Jähnigen indem er den Siebenmeter hielt. Die Dömnitzstädter kamen wieder ins Spiel, die Gastgeber verkürzten noch einmal auf 15:16, dezimierten sich durch übertriebene Härte selbst und in der 50. Minute lagen die Pritzwalker mit 20:15 vorn. Bei Sven Vierjahns 23:17 in 57. Minute klang ein lautstarkes „So was hat man lange nicht gesehen“ aus dem Pritzwalker Fanblock. Wermutstropfen des Spiels, neben einem Wittstocker sah auch Feind die Roten Karte. Unbemerkt von den Schiris hatten die Wittstocker in der letzten Minute neben dem Torhüter sieben Feldspieler auf dem Parkett, doch mehr als das 20:24 gelang ihnen nicht mehr. Pritz-walks beste Werfer waren Eicker und Feind, Jähnigen hatte eine Fangquote von 50 Prozent.

Von Andreas Jähnigen

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