Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
HC Pritzwalk bleibt unbesiegt

Handball-Landesliga HC Pritzwalk bleibt unbesiegt

In die Herbert-Quandt-Sporthalle nach Pritzwalk waren zum zweiten Heimspiel der Saison 105 Zuschauer gekommen, um sich das Spiel ihrer Mannschaft gegen den Verbandsliga-Absteiger anzusehen. Sie erlebten eine durchweg spannende Partie, die Pritzwalk mit 28:25 gewann.

Pritzwalk 53.14972 12.177885
Google Map of 53.14972,12.177885
Pritzwalk Mehr Infos
Nächster Artikel
Rotkäppchen und Großmutter unschlagbar

Auch nach dem 3. Spieltag unbesiegt: das Landesliga-Team des HC Pritzwalk.
 

Quelle: Stefan Peglow

Pritzwalk. Handball-Landesliga Nord: HC Pritzwalk – HSV Müncheberg/Buckow 28:25 (15:14). In die Herbert-Quandt-Sporthalle der Dömnitzstadt waren zum zweiten Heimspiel der Saison 105 Zuschauer gekommen, um sich das Spiel ihrer Mannschaft gegen den Verbandsliga-Absteiger anzusehen. Sie erlebten eine durchweg spannende Partie. 

Genau nach zwei Minuten zappelte ein Wurf von Florian Boldt im Tor der Gäste aus Märkisch-Oderland. Im direkten Gegenzug glichen diese aus. Für vier Minuten war bei beiden Mannschaften Sand im Angriffsgetriebe. Dann lief es bei den Dömnitzstädtern. Zwei Mal Christian Feind und zwei abgeschlossene Konter durch Sven Vierjahn führten zum 5:1. Es folgte eine ausgeglichene Phase, in der die Tore der Gäste durch Marian Glißmann (2), Feind (2), Toni Eicker, Martin Paetz und Thomas Brauer vom Siebenmeterpunkt gekontert wurden. Nach 20 Minuten prangte ein 12:7 von der Anzeigetafel und der HSV nahm seine Auszeit. Diese unterbrach den Spielfluss der Pritz-walker gründlich. Ohne Not wurden jetzt Bälle verschenkt und die daraus resultierenden Konter verwandelten die Müncheberger fast immer. Da der Club nicht traf kamen die Gäste zum 12:12. In der 25. Minute gelang Brauer endlich wieder ein Tor für die Gastgeber. Dieser Treffer wurde von den Gästen ebenso ausgeglichen wie der folgende von Sebastian Wienke. Mit 15:14, nach Treffer von Paetz, wurden die Seiten gewechselt.

Auch in der zweiten Halbzeit gelang dem Club der erste Treffer und wieder glichen die Gäste aus (16:16). Duplizität der Ereignisse zur ersten Halbzeit, die Gastgeber hatten einen 4:0-Torlauf und zogen auf 20:16 davon. Bis zur 48. Minute pendelte der Vorsprung immer zwischen drei und vier Tore (25:21). Dabei hätten die Pritzwal-ker in dieser Phase bereits die Entscheidung herbeiführen können und müssen. Doch statt einfachen Handball zu spielen, verkomplizierte man die Spielweise. Nicht einmal in Überzahl (6:3 auf Grund dreier Zeitstrafen) gelang es, den Ball im Tor der Gäste unterzubringen. Als die Nummer sieben der Gäste durch zwei Rückraumtore auf 25:23 verkürzte, entschloss sich Trainer Milan Glißmann zum Torwartwechsel. Für den bis zu diesem Zeitpunkt gut haltenden André Jähnigen (42% gehalten) kam die letzten zehn Minuten Christian Käpernick. Und der führte sich mit fünf Paraden gleich sehr gut ein. Erst nach sieben Minuten musste er den Ball aus dem Netz holen. Als dann Johannes Rusch in der 58. Spielminute zum 27:24 traf, war auf den Zuschauerrängen Erleichterung zu spüren. Zwar verkürzte der Gast noch einmal, aber 45 Sekunden vor Spielschluss stellte Feind den 28:25-Endstand her.

Am 10. Oktober reisen die Pritz-walker zur zweiten Vertretung von Jahn Bad Freienwalde, bevor sie am 31. Oktober den SV 1949 Eichstädt in eigener Halle begrüßen werden.

Von Andreas Jähnigen

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Prignitz
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.