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Pritzwalker verpassen Sieg in der Schülerliga

Schach Pritzwalker verpassen Sieg in der Schülerliga

Mit einem Sieg und einer Niederlage kehrte der Schachnachwuchs des Pritzwalker Gymnasiums vom dritten und vierten Spiel der Schülerliga West (Mecklenburg-Vorpommern) der Altersklasse U12 aus Teterow zurück.

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Ludwig Garlin, hinten rechts, Paul Scharies, ganz links, und Finn Gragert punkteten gegen die Teams der SG Güstrow/Teterow.

Quelle: Hartmut Philipp

Pritzwalk. Gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter SG Güstrow/Teterow I hatten die Dömnitzstädter als Außenseiter nichts zu verlieren. Alle vier Pritzwalker begannen mit mutigen Angriffen auf die Stellungen der Favoriten. Am dritten Brett lieferte sich der neue Prignitzer Kreismeister der Altersklasse (AK)  U10, Ludwig Garlin, einen fulminanten Schlagabtausch mit seinem zwei Jahre älteren Kontrahenten Frans Dressler. In einem Endspiel mit Dame und Turm behielt der Pritzwalker die Übersicht und zwang seinen Gegner ins Matt. Auch der jüngste Pritzwalker, Noah Paul, erarbeitete sich zunächst einen Leichtfigurengewinn. Doch der Teterower Moritz Meinicke drehte das Spiel und vereitelte eine weitere Überraschung der Pritzwalker. Am ersten Brett duellierten sich die beiden Spielführer, Paul Scharies und der Teterower Jaden Lippitz, ebenfalls vehement um einen Stellungsvorteil. Am Ende einigten sich beide auf remis. Der am zweiten Brett spielende Pritzwalker Finn Gragert hatte mit Christian Scharf einen relativ spielerfahrenen Kontrahenten, der schon im Jugend- und Erwachsenenbereich für die SG Güstrow/Teterow zum Einsatz kam. Der Teterower spielte seine Erfahrung aus und siegte.

Mit dieser knappen Niederlage gingen die Dömnitzstädter in ihre Spiele gegen die zweite Garnitur der SG Güstrow/Teterow. Am dritten Brett erarbeitete sich der gut aufgelegte Ludwig Garlin gegen Ruben Russow schon bald einen entscheidenden Figurenvorteil, den er geschickt zum Punktgewinn nutzte. Mit dem Willen einiges besser zu machen, stürzte sich Noah Paul relativ unüberlegt in seine Partie gegen Paul Meffert und geriet in Nachteil. Dann kam der Pritzwalker zurück ins Spiel. Im Endspiel nutzte der Teterower jedoch seinen noch vorhandenen Leichtfigurenvorteil zum Bauerndurchbruch und damit verbundenen Damengewinn, der letztlich zum Sieg führte. Am ersten Brett nutzte Paul Scharies seine größere Spielerfahrung zu einem souveränen Sieg gegen Moritz Meinicke. Nach seiner sehr guten Leistung im ersten Spiel hatte Finn Gragert seinen jüngeren Kontrahenten Ruben Russow wohl leicht unterschätzt, sodass sich der Teterower einen Qualitätsgewinn erarbeiten konnte. Geschickt nutzte der junge Teterower seinen Vorteil zu weiteren Bauerngewinnen. Doch im Endspiel glich der Pritzwalker den Nachteil Schritt um Schritt aus und machte mit per Remis Pritz-walks Mannschaftserfolg perfekt.

Von Hartmut Philipp

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