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Rumpftruppe schlägt sich wacker

Handball Verbandsliga Nord Rumpftruppe schlägt sich wacker

Handball-Verbandsliga Nord, Herren: Blau-Weiß Perleberg – SV Jahn Bad Freienwalde 27:39 (11:16). Angesichts der Personalsituation bei den Rolandstädtern ein kaum überraschendes Ergebnis. In besserer hatten die Blau-Weißen gegen die Jahn-Sieben in der Vergangenheit sogar noch deutlichere Niederlagen kassiert.

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Blau-Weiß-Keeper Stefan Schubert verhinderte eine höhere Niederlage.

Quelle: Stefan Peglow

Perleberg. Den Blau-Weißen fehlten gegen den aufstiegsambitionierten Tabellenführer gleich neun Spieler, die verletzt, beruflich verhindert oder gesperrt waren. So war eine Heimniederlage programmiert. Dass am Ende der 60 Spielminuten die Perleberger erhobenen Hauptes von der Platte gehen konnten hatten sie sich redlich erarbeitet. In der ersten Viertelstunde bewegten sich die Gastgeber mit ihren Kontrahenten auf Augenhöhe. In der 13. Minute führte der Außenseiter sogar 5:4. Vier Minuten später war bei den Gästen dann Schluss mit lustig. Trainerin Melanie Beier nahm eine Auszeit und richtete in dieser ihre Männer neu aus. In der Folgezeit lief es bei der Jahn-Sieben besser. Sie agierte entschlossener und handfester. Die Perleberger Männer konnten ihre 3-2-1-Deckung nicht durchziehen und mussten wegen der Personalsituation auf die weniger kräftezehrende 6-0-Variante umstellen. Bis zum Pausensignal zogen die Gäste von einem 6:6 über 8:7, 11:7 und 11:8 auf 16:11 davon. Nach dem Wiederanpfiff der Partie ging das Torewerfen weiter. Die Blau-Weißen versteckten sich nicht. Die Helmdach-Brüder und Tobias Köhler waren das Rückgrat der Blau-Weiß-Mannschaft. Torwart Matthias Nagel, der diesmal im Feld aufgeboten wurde rackerte und band dabei immer wieder ein oder zwei Gegenspieler. Schon früh belohnte er sich auch mit einem Treffer. Und Torwart Stephan Schubert parierte ein ums andere Mal die wuchtigen Würfe der Freienwalder. Unterm Strich war der deutliche Sieg der Favoriten aber nicht zu verhindern.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Am 31. Oktober geht es für die Blau-Weißen zum Kellerduell nach Hennigsdorf. Dort muss gegen die derzeit punktgleiche Motor-Sieben gepunktet werden. Trainer Knut Tonagel fordert von seinen Männern gar einen Sieg.

Von Eckard Peglow

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