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Seedorf vor Aufstieg in die 1. Bundesliga

Kegeln 2. Bundesliga Süd/Ost Seedorf vor Aufstieg in die 1. Bundesliga

Den Bohlekeglern vom SVL Seedorf 1919 ist nach den beiden überzeugenden 3:0-Heimsiegen gegen den BBC 91 Neuruppin und den VKC/FE 27 Spandau der Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga praktisch kaum noch zu nehmen. Die Seedorfer stellten bei ihren jüngsten Heimspielen neue Bahnrekorde auf

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Seedorfs Max Jannasch und Neuruppins Nico Heinzgen (rechts) bei der Begrüßung.

Quelle: Torsten Gottschalk

Seedorf. „Das Wochenende ist perfekt gelaufen. Die Mannschaft hat sich regelrecht in einen Rausch gespielt und den Mannschaftsbahnrekord ja auch gleich zweimal verbessert“, strahlte Seedorfs Mannschaftsleiter Frank Wilke. „Das war einen starke Mannschaftsleistung und Werbung für den Kegelsport“, freute sich auch Seedorfs Vereinschef Kurt Wilke nach der Spandau-Partie.

Vier Spieltage vor dem Saisonende führen die Seedorfer die Tabelle der 2. Bundesliga Süd/Ost mit nun 41:13 Punkten klar vor Spandau (33:21) und Michendorf/Seddin (31:23) an.

Am Sonnabend wies der unangefochtene Spitzenreiter zunächst den als Tabellen-Vierten angereisten BBC 91 Neuruppin im Brandenburg-Duell deutlich mit 5486:5290 (57:21) in die Schranken. Schon die Startachse mit Max Jannasch (913 Holz / 9 Einzelwertungspunkte) und Hans Fulczynski (917 / 11) nahmen ihren Gegenspielern Nico Heinzgen (892) und Torsten Neumann (867) satte 71 Hölzer ab. Auch die Mittelachse der Gastgeber mit Norbert Witzel (915 / 11) und Sebastian Rönning (912 / 8) erwischte einen Sahnetag und ließ den Neuruppinern Thomas Protz (881) und Axel Fischer (897) keine Chance etwas gutzumachen. Nach den Ergebnissen des SVL war der Seedorfer Mannschaftsbahnrekord in Gefahr. Und sollte dann im Schlussdurchgang auch wirklich fallen.

Frank Wilke war nach eigenen Angaben „nahe dem perfekten Spiel“ und verbesserte den zuvor von Jannasch gehaltenen Bahnrekord um zwei auf nun 930 Holz. Und auch wenn Rainer Pagels (899 / 7) als einziger Seedorfer die 900er Marke verpasste, stellten die Prignitzer Vorzeigekegler mit 5486 Holz eine neue Mannschaftsbestleistung auf der heimischen Anlage auf. Da konnten die Fontanestädter Thomas Gabrysch (873) und Jens Zilm (880) nur noch gratulieren.

Am Sonntag steigerten sich die Männer vom Löcknitzstrand beim 5509:5335 (56:22) gegen den ersten Verfolger VKC/FE 27 Spandau nochmals und verbesserten ihren tags zuvor aufgestellten Mannschaftsbahnrekord noch einmal um 23 Holz. Während Max Jannasch (917 / 9) seine Leistung des Vortages bestätigte, schraubte Fulczynski seine eigenen Bestleistung auf 928 hoch. Das war dann auch gleichzeitig das beste Einzelergebnis des Tages. Auch Witzel (901 / 7), Rönning (917 / 8), Wilke (925 / 11) und Pagels (921 /10) waren wieder kaum zu bremsen. Auf Seiten der Spandauer verhinderte nur Christian Schwarz (907) die totale Dominanz der Gastgeber. „Die Gäste hatten von Beginn nicht den Hauch einer Chance“, war Frank Wilke nach dem überzeugenden Auftritt seiner Mannschaft hochzufrieden.

Auf die Frage, ob der Aufstieg damit perfekt sei, meinte der SVL-Kapitän: „Die Nummer ist durch. Wir werden auch unsere letzten beiden Heimspiele gewinnen. Davon bin ich hundertprozentig überzeugt“, ist Frank Wilke vor den nächsten Begegnungen gegen Union Oberschöneweide (12. März) und Sparta Berlin (13. März) nicht bange. Das sieht Kurt Wilke genauso. Der steckt schon mitten in den Planungen für die Aufstiegsparty nach dem sonntäglichen Spiel gegen Berlin.

Von Torsten Gottschalk

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