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Seedorfer besiegen Auswärtsfluch

2. Kegel-Bundesliga Seedorfer besiegen Auswärtsfluch

Für die Zweitligakegler vom SV Löcknitzstrand Seedorf 19919 erwies sich das Berliner Kegelsportzentrum Hämmerlingstraße als gutes Pflaster. Sie sicherten sich dort vier von sechs möglichen Punkten.

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Quelle: Torsten Gottschalk

Seedorf. Für die Zweitligakegler vom SV Löcknitzstrand Seedorf 1919 erwies sich das Berliner Kegelsportzentrum Hämmerlingstraße am Wochenende als gutes Pflaster. Am Sonnabend verpassten die Männer vom Löcknitzstrand durch das 5518:5526 bei der zuvor punktgleichen SG Union Oberschöneweide zwar den Gewinn der beiden Spielpunkte nur ganz knapp, holten sich durch das 40:38 in der Einzelwertung aber zumindest noch den Zusatzpunkt. Einen Tag später sicherten sich die Prignitzer Vorzeigekegler beim 5400:5371 (3:0/43:35)-Sieg bei der SG Sparta / KSG Berlin aber alle drei möglichen Punkte. In der Tabelle liegen die Seedorfer nach dem sechsten Spieltag der 2. Bundesliga Süd/Ost nun mit 11:7 Punkten auf Rang fünf und damit nur drei Punkte hinter Spitzenreiter SG Michendorf/Seddin (14:4). „Mit etwas mehr Glück hätte es am Wochenende sogar noch besser für uns laufen können. Insgesamt sind wir mit dem Wochenende aber zufrieden“, zog Seedorfs Mannschaftsleiter Frank Wilke sein Fazit.

Gegen Oberschöneweide II war die „Partie spannend bis zur letzten Kugel“, wie Wilke fand. In der Tat lagen die Seedorfer nach Norbert Witzel (925 Holz /7 Einzelwertungspunkte), Jürgen Reimann (914 / 6), Tino Brinkmann (912 / 5) und dem mit 932 Holz Mannschaftsbestleistung schiebenden Hans Fulczynski (10) vor dem Schlussblock lediglich elf Holz hinter den Gastgebern zurück. Doch trotz aller Bemühungen von Max Jannasch (907 / 3) und Frank Wilke (928 / 8) gelang es ihnen nur, den Rückstand auf acht Holz zu minimieren. „Wir haben mannschaftlich geschlossen gespielt. Schade, dass es am Ende nicht ganz gereicht hat. Oberschöneweide hat aber auch wirklich gut dagegen gehalten“, fand Frank Wilke.

Gegen die SG Sparta / KSG Berlin lagen die Seedorfer durch den erneut besten Seedorfer, Hans Fulczynski (911 /11), und Witzel (900 / 6) von Beginn an auf Siegkurs. Im Mittelblock bauten Jannasch (907 / 10) und Rainer Pagels (894 / 5) die Führung sogar auf 38 Holz aus. „Im letzten Block wurde es noch einmal spannend“, so Wilke. Denn während Berlins Marcus Heincke mit 921 Holz Tagessbestleistung schob, traf Eckhard Johnke nicht wie gewünscht. Besser lief es für Sebastian Rönning, der ab dem 31. Wurf für Johnke zum Einsatz kam und am Ende 883 Holz (3) erspielte. Und da Wilke (905 / 8) seinen direkten Kontrahenten Sven Heincke (876) klar in Schach hielt, geriet der erste Auswärtssieg der Seedorfer seit dem 13. Oktober 2011 (3:0 beim KSK Hamburg 46 in der 1. Bundesliga) nicht mehr wirklich in Gefahr.

Von Torsten Gottschalk

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