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Sieg und Niederlage für Pritzwalker Gymnasiasten

Neuling aus der Dömnitzstadt verpasst in der Jugendliga von Mecklenburg Vorpommern Überraschung Sieg und Niederlage für Pritzwalker Gymnasiasten

Nachdem den Pritzwalker Schach-Nachwuchsspielern in der vergangenen Saison ein beachtlicher Einstieg in die Schülerliga Mecklenburg-Vorpommerns gelungen war - erreichte man doch auf Anhieb die Endrunde der besten Vertretungen des Landes - wagten sich die Dömnitzstädter nun auch an einen Start in der Jugendliga.

Pritzwalk. Am Samstag bestritt die Vertretung des Pritzwalker Gymnasiums ihre Auftaktspiele gegen die beiden Mannschaften vom ASV Wismar. Schon lange im Vorfeld war klar, dass die Pritzwalker die Reise nach Wismar nicht in Bestbesetzung antreten würden. Mit Benjamin Rohde fehlte ihnen eine wichtige Stütze des Teams. Doch "Ersatzmann" Robert Steffen machte seine Sache sehr gut. Als jüngster Akteur im Spiel gegen seinen Kontrahenten vom ASV II gewann er recht sicher. Zuvor hatte Owen Roskot die Pritzwalker bereits durch eine von Anfang an konzentriert vorgetragene Leistung mit 1:0 in Front gebracht. Als dann auch noch Pascal Bräutigam in einer schon verloren geglaubten Partie beim gegenseitigen Figurenabtausch ein deutlicher Qualitätsgewinn gelang, spielte der Pritzwalker seine gewachsene Endspielstärke aus und gewann souverän. Damit stand der Sieg der Pritzwalker fest. Mannschaftskapitän Linus Ververs gab sich schließlich in ausgeglichener Stellung mit einem Remis zufrieden, sodass die Partie mit 3,5:0,5 gewonnen war.

In ihrem zweiten Spiel trafen die Pritzwalker dann auf die erste Garnitur der Wismarer. Gegen die im Schnitt um 250 DWZ-Punkte spielstärkeren Hansestädter wollten sich die Pritzwalker so gut wie möglich aus der Affäre ziehen. Dieses Vorhaben gelang ihnen völlig, auch wenn Robert Steffen von Anfang an dem angriffsbetonten Spiel seines Kontrahenten Tribut zollen und seine Partie aufgeben musste. An den ersten drei Brettern entwickelten sich kampfbetonte, spannende Auseinandersetzungen, wobei die Pritzwalker sich den Angriffsbemühungen der spielstarken Wismarer ein ums andere Mal gekonnt widersetzten und eigene Akzente setzten. Dem sehr gut aufgelegten Owen Roskot gelang es, seinen Kontrahenten Mang Hung niederzuringen. nachdem Pascal Bräutigam eine Unachtsamkeit im Mittelspiel eine Leichtfigur gekostet hatte, nutzte sein Kontrahent diesen Vorteil eiskalt zum Spielgewinn. Damit hing der Ausgang dieses Spiels von der Auseinandersetzung am ersten Brett zwischen Linus Ververs und seinem Gegenüber, Luu Vinh Quang, ab. Auch hier erwehrte sich der mit den schwarzen Steinen spielende Pritzwalker den Angriffsbemühungen des Wismarer Mannschaftskapitäns und übernahm schließlich im Turmendspiel die Initiative. Das Remisgebot des jetzt unter starkem Druck stehenden Gegners lehnte er ab und brachte seinen Kontrahenten mit einer stark formierten Bauernkette auf dem Königsflügel in Nöte. Dann verlor der Pritzwalker im Endspiel jedoch einen Bauern, sodass er in das Remis einwilligen musste. Damit hatten die Pritzwalker ihr Spiel unglücklich mit 1,5:2,5 verloren.

Von Hartmut Philipp

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