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Sportler bewältigen "die grüne Hölle" in Krakow

Krakow am See: Mittsommernachtslauf Sportler bewältigen "die grüne Hölle" in Krakow

Erlebnis vor Ergebnis: Zwar haben nicht alle Prignitzer Läufer beim Mittsommernachtslauf in Krakow am See Topzeiten geliefert, aber sie waren dabei. Für sie ging es durch die "grüne Hölle" und entlang des reizvollen Naturparks. Eine Überraschung gab es trotzdem.

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Die Pritzwalker Läuferinnen und Läufer vor dem Start.

Quelle: Privat

Pritzwalk. Auch wenn es das Wetter bis jetzt noch nicht erahnen ließ, der Sommer hat begonnen. Seit acht Jahren findet zum Tag der Sommersonnenwende in Krakow am See (Mecklenburg-Vorpommern) der Mittsommernachtslauf statt. Er gilt als eine Laufveranstaltung auf einer der schönsten Naturstrecken Norddeutschlands. Gab es zum Anfang nur den „lange Kanten“ von 30 Kilometern, können heute die Läufer entscheiden, welche der vier angebotenen Strecken – Staffellauf 5x500 Meter, 5, 10 und 30 Kilometer – sie bewältigen wollen. Der Rundkurs um den Krakower See hat sich bei Läufern aus dem In- und Ausland seit einigen Jahren als beliebte, aber auch anspruchsvolle Sportveranstaltung etabliert.

Die Strecke führt über ein sehr abwechslungsreiches Gelände mit kurzen steilen Anstiegen durch den landschaftlich reizvollen Naturpark Nossentiner/ Schwinzer Heide am Krakower Obersee entlang und direkt durch den Luftkurort Krakow mit Seepromenade. Berüchtigt und gefürchtet ist die „grüne Hölle“, ein Waldweg von zirka zwei Kilometern Länge, der den Läufern durch seinen sehr sandigen Untergrund nach 20 Kilometern das Laufen noch einmal besonders erschwert.

In diesem Jahr waren die Läufer über das noch nicht sommerliche Wetter gar nicht böse, ließen doch die Temperaturen und Niederschläge ein fast optimales Lauferlebnis zu. Auch aus der Prignitz stellen sich seit Jahren an diesem Abend, der Start erfolgt erst um 18 Uhr in Krakow, Sportlerinnen und Sportler der Herausforderung. Dabei gab es diesmal wieder tolle Zeiten und Platzierungen. Eine beeindruckende Zeit von 2:33:29 h erreichte Melanie Gragert bei den Frauen. Bei den Männern war Falko Hinz mit 2:15:50 h der Zweite in seiner Altersklasse. Einen ersten Platz in der M70 erlief sich Rupert Böhm mit 2:42:36h. Aber auch die anderen Prignitzer Läufer waren mit ihren Ergebnissen zufrieden, gilt doch das Motto: „Erlebnis vor Ergebnis“.

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