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Nur sieben Gegentore in Halbzeit zwei

Handball-Brandenburgliga Nur sieben Gegentore in Halbzeit zwei

Handball-Brandenburgliga, Männer: PHC Wittenberge – HC Bad Liebenwerda 35:23 (19:16). Der 13. Spieltag brachte den Elbestädtern endlich den lang ersehnten Doppelpunktgewinn. Und dieser war sehr überzeugend. In der gut gefüllten OSZ-Halle gewannen die Wittenberger mit zwölf Toren Differenz und belegen nun vorläufig mit 10:16 Punkten den achten Tabellenplatz.

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Keeper René „Leo“ Jahns und die PHC-Abwehr bremsten die Gäste ein ums andere Mal aus.

Quelle: Andreas Teluk

Wittenberge. Was der PHC in der Abwehr bot, war lehrbuchreif. Das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüter funktionierte hervorragend. Besonders in der zweiten Halbzeit war es René Jahns der seinen Kasten vernagelte. Eine Glanzparade folgte der anderen. So war auch Trainer Marcin Feliks voll des Lobes für den „ältesten“ Spieler in der Mannschaft, der von der 30. bis zur 54. Spielminute gerade mal vier Tore zuließ. An ihm bissen sich die Gäste aus dem Landkreis Elbe-Elster die Zähne aus. „Leo“ brachte sie ein ums andere Mal schier zur Verzweiflung.

Dabei deutete zu Beginn der Begegnung alles auf ein enges Match hin. Beide Mannschaften agierten schnell und waren variabel in ihren Angriffsaktionen. André Walter, der jüngste in der Mannschaft, warf das erste Tor für den PHC. Ein präziser Pass von Stephan Neutmann auf den pfeilschnellen Chris Rosentreter und es stand 3:2. In der zwölften Spielminute die 7:8-Führung für die Kur-städter. Diese glich Martin Giske aus und brachte den PHC durch einen Hattrick auf 9:8 in Front. In der 20. Spielminute folgte die erste Drei-Tore-Führung (14:11) durch Chris Rosentreter. Beim Stand von 16:14 musste erst Christian Walenciak und eine Minute später Martin Hückel für zwei Minuten pausieren. Trotz dieses zahlenmäßigen Vorteils zog der Liebenwerdaer Angriff daraus keinen Nutzen. Mathias Richter hingegen traf für die Wittenberger zum 17:14. Patrik Cesla machte das 18:14 und Christian Walenciak das 19:14. Zur Pause stand eine 19:16-Führung für den Gastgeber auf der Anzeigetafel. Zu Beginn der zweiten Halbzeit dann die Vorentscheidung in dieser Begegnung. Die Hausherren setzten sich von 21:18 auf 27:18 ab. Hückel als Chefdirigent der Abwehr und Jahns im Tor, verhinderten jede Tor-Möglichkeit der Kurstädter. Das 34:20 durch Tobias Jüchert war ein weiterer sehenswerter Treffer des PHC. Am Ende verbuchten die Prignitzer einen ungefährdeten 35:23-Erfolg. Garanten dieses sehenswerten Punktspiels und deutlichen Erfolges waren die Abwehr mit den Torleuten und die Rückraumspieler. Allen voran Martin Giske, der mit acht Treffern erfolgreichster Werfer war. Deutlich heraus ragte aber Torwart René Jahns.

Von Andreas Teluk

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