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Starke Auftritt des Tischtennis-Nachwuchses

Perleberg: Große Beteiligung an Kinder- und Jugendspielen des Kreises Starke Auftritt des Tischtennis-Nachwuchses

Die Kreis-Kinder- und Jugendspiele im Tischtennis sind vor allem unter den jünsten Spielern heiß begehrt. In Perleberg kamen am Sonnabend viele neue Gesichter an die Tische, um Siege einzufahren. Große Resonanz gab es überraschenderweise auch bei den Mädchen. Sie waren sonst die "Sorgenkinder" des Kreisfachverbandes. 

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Perleberg . Reges Treiben herrschte am Sonnabend bei den Kreis-Kinder und Jugendspielen im Tischtennis in der Perleberger Rolandhalle. Mit den Vertretern des Pankower SV Rot-Weiß, Pritzwalker SV, SV Perleberg, SSV Empor Wittenberge, der Grundschule Kleinow, der Elbtal-Schule Bad Wilsnack, des Sport- und Fördervereins (SFV) Nordprignitz aus Groß Warnow und ESV Wittenberge kamen viele neue Gesichter an die Tische. Allein die Kleinower waren mit 16 jungen Aktiven, vor allem Mädchen präsent. Vor allem die jüngsten Konkurrenzen, die der Schüler und Schülerinnen C waren zahlenmäßig stark.

Bei den Schülern setzte sich erwartungsgemäß der Perleberger Conrad Neumann durch und ließ im Finale dem Pankower Florian Pekrul keine Chance. Dennoch ein toller Erfolg für die Groß Pankower, deren Abteilung erst seit kurzem an Wettkämpfen teilnimmt, und deren Jugendarbeit noch in den Startlöchern steckt. Den Bronzerang belegte der Rolandstädter Jannes Bachmann, der im Vereinsduell Jan-Mathis Krüger keine Chance ließ. Im Doppel gewannen die Perleberger Bachmann/Neumann vor den Wilsnackern Mathis Gleiniger/Louis Reimann und der Empor/SFV-Kombination Til-Andre-as Grell und Bjarne Krengel. Bei den C-Schülerinnen wurde Leonie Genenz von der Grundschule Kleinow ohne Satzverlust Erste. Ihr folgten Anneke Schmidt vor Lilli Lammers (beide Kleinow).

Im Doppel unschlagbar

Auch im Doppel stand Genenz mit ihrer Kleinower Partnerin Eva Antonie Jung ganz oben auf dem Treppchen. Silber gewannen Schmidt und Mariella Steddin vor Alina Rossow/Lea Schliewe (Bad Wilsnack). Kleinows Trainerin Marianne Hoffmann war stolz auf ihre Schülerinnen: „Das ist das erfreuliche Ergebnis von drei Jahren Aufbauarbeit.“ Bei den B-Schülern waren die Favoriten schnell ausgemacht. Ungefährdet zogen der Groß Warnower Fynn Motzkus, der im nächsten Jahr für den SV Perleberg in der Schülerlandesliga auf Punktejagd gehen wird, und der Pritzwalker Hugo Werkis ihre Kreise. Im Halbfinale quälte sich Motzkus zu einem 3:2-Erfolg über Malte Basner (Perleberg). Werkis ließ dem Pankower Jonas Plutniok wenig Chancen. Das Finale gewann überraschend deutlich Motzkus. Bronze erspielte sich Basner. Im Doppel ließen Motzkus und Basner die Konkurrenz hinter sich. Auf dem zweiten Rang landeten Maximilian Schnaarsund Hugo Werkis (Groß Warnow/Pritzwalk) vor Tilo Kissmann und Oliver Nürnberg (Kleinow/Perleberg). Leila Gerlach (Groß Warnow) feierte bei den B-Schülerinnen einen tollen Erfolg. Ohne Satzverlust dominierte sie das Feld und ließ Luana Wietzki (ESV Wittenberge) und Luisa Schmidt (Kleinow) die folgenden Plätze einnehmen. Im Doppel waren Gerlach/Wietzki unschlagbar. Nur die Gewinnerinnen der Silbermedaillen, Luisa Schmidt und Lucy Babekuhl (Kleinow), nahmen den Erstplatzierten einen Satz ab. Auf Rang drei landeten Laura Weber und Rika Krüger (beide Kleinow).

Positive Überraschunge im Turnier

Bei den A-Schülern spielten sich die Favoriten Vincent und Ruben Lau vom ESV Wittenberge schnell durch ihre Vorrunde. Mit ihrem Einzug ins Halbfinale überraschten Maximilian Geidel (ESV Wittenberge) und Aaron Neumann (Perleberg): Dort konnten sie gegen die Lau-Brüder aber wenig ausrichten. Im sehenswerten Finale gewann Ruben Lau nach Abwehr einiger Matchbälle gegen Bruder Vincent denkbar knapp im fünften Durchgang. Das Spiel um Bronze gewann Neumann deutlich. Die Doppel wurden eine Wittenberger Angelegenheit. Lau/Lau siegten souverän vor Elias Kohlmann/Jonas Kuhlmey und Maximilian Geidel/Tino Rebohm. Die punktspielerfahrene Antonia Gehrke (Wittenberge) ließ bei den Schülerinnen A, hier gab es nur zwei Spielerinnen, die Kleinowerin Michelle Frey hinter sich.

In der weiblichen Jugend hatte Nathalie Jahnke aus Groß Warnow konkurrenzlos Gold sicher. Bei der männlichen Jugend sorgte der Pritzwalker Tim Sperling für die positive Überraschung des Turniers. Unbesiegt ließ er den Wittenbergern Julien Wilhelm und Nikita Gillig auch in den direkten Duellen keine Chance. Wilhelm holte im Vereinsduell mit Gillig Silber. Das Doppel gewannen die Wittenberger vor Sperling und Tobias Burmeister (Pritzwalk/Perleberg). Bronze holten Huang Linh Luong (Perleberg) und Fabio Brezmann (Groß Warnow).

MAZ

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