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Prignitzer bestimmen das Niveau mit

Stockcar-Meisterschaft Prignitzer bestimmen das Niveau mit

Die Norddeutsche Stockcar Meisterschaft 2015 ist Geschichte: Beim zweitägigen Saisonfinale im niedersächsischen Gannerwinkel (nahe Wittingen) gingen noch einmal 170 Fahrer aus Norddeutschland und Dänemark mit ihren von zahlreichen Beulen gezeichneten Stockcars auf die Hatz nach den letzten Punkten. Die Prignitzer Rennpiloten überraschten dabei.

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Vater René (links) und Jannik Gubbe von den Polks beendeten die Stockcar-Saison mit ordentlichen Platzierungen.

Quelle: Torsten Gottschalk

Wootz. Mit Jannik und René Gubbe sowie Lennart Klein, Andreas Kiefel und Stephan Reinfandt waren auch fünf Piloten vom Polk High Stockcarteam aus Wootz beim Saison-Halali auf der Stoppelfeld-Buckelpiste in Gannerwinkel am Start. In der Königsklasse 5 (über 150 PS und Allrad) ging René Gubbe nach seiner zuletzt verletzungsbedingten Pause (Handbruch) auf die Aufholjagd. 20 Punkte brachte der 40-Jährige noch einmal in die Wertung, obwohl sein Audi am zweiten Tag den Geist aufgab. Das reichte zu Rang drei in der Gesamtwertung (38 Punkte) und zu einem Meisterschaftspokal. Den hatte auch Gubbes Sohn Jannik in der Jugendklasse, in der Angriffe wie Drängeln, Anlehnen und Rammen absolut verboten sind, dicht vor Augen. Als Gesamtzweiter ins Saisonfinale gegangen, musste sich der 14-Jährige diesmal mit 14 Zählern zufrieden geben. Das reichte im Gesamtklassement der 29 gelisteten Fahrer nur zum undankbaren vierten Platz. „Jannik hatte auch ein bisschen Pech mit dem Platten am zweiten Tag“, fand Polk-Pressesprecher Jürgen „Atze“ Baerwaldt. „Außerdem hat ihn die schwarze Flagge (Disqualifikation durch die Rennleitung – Anmerkung des Autors) beim Rennen in Dänemark wichtige Punkte gekostet, die ihm am Ende fehlten. Trotzdem hat Jannik in seinem ersten Jahr eine richtig gute Saison gefahren.“ Erst seinen zweiten Lauf überhaupt bestritt der gerade 14 Jahre alt gewordene Lennart Klein in der Jugendklasse. Nach seinen 16 Zählern beim Debüt in Kohlenbeck/Wacken heimste er diesmal zehn Punkte mit seinem VW-Polo ein, die ihm Gesamtrang 13 einbrachten. „Aller Anfang ist natürlich schwer. Lennart hat sich aber tapfer durch das Feld gekämpft“, lobte Baerwaldt den Youngster. Ganz ordentlich lief es beim Saisonfinale für Andreas Kiefel in der Klasse 4 (121 – 100 PS). Mit seinem BMW holte er sich zwölf Zähler für die Tageswertung. In der Meisterschaftswertung belegte der Dargardter am Ende Rang vier unter 18 gelisteten Piloten. „Fahrerisch hat er deutlich zugelegt, das habe ich ihm schon bescheinigt“, lobte der Polk-Pressesprecher. „Leider bringt seine Maschine noch nicht die Leistung wie die der anderen Autos.“ Nicht ganz so rund wie erhofft lief die Abschlussveranstaltung in Gannerwinkel für Polk-Neuzugang Stephan Reinfandt in der Klasse 2 (61 bis 90 PS). Der Wistedter fährt erst seit August im Dienste der Wootzer, kam diesmal auf zwölf Punkte und hielt damit seinen Gesamtplatz sieben bei 53 Startern in seiner Klasse. Beim abschließenden Ausscheidungsfahren, dem beliebten Rodeo, belegte Reinpfand Rang zwei.„Es war ’ne tolle Saison. Mit René hatten wir einen auf dem Podium. Die Jugend ist auch nur knapp am Treppchen vorbei“, war „Atze“ Baerwaldt mit dem Abschneiden des Wootzer Teams zufrieden. „Im nächsten Jahr greifen wir wieder an.“

Apropos nächstes Jahr: Nach derzeitigem Stand ist noch nicht sicher, ob die Polks mal wieder einen Lauf der Norddeutschen Stockcar-Meisterschaft in der Prignitz ausrichten. „Wir arbeiten dran. Allerdings kann man zum derzeitigen Stand noch nichts Genaues sagen“, lässt Baerwaldt den Ausgang offen.

Von Torsten Gottschalk

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