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Neues Team in der Tischtennis-Landesliga

ESV Wittenberge Neues Team in der Tischtennis-Landesliga

Die Tischtennis-Youngster des Eisenbahnersportvereins Wittenberge wollen sich künftig mit Ehrgeiz und Einsatz in der Nachwuchslandesliga behaupten. Der Anmeldung für den höheren Spielbetrieb war eine zähe Diskussion bei der Saisonplanung innerhalb der Abteilung Tischtennis des ESV Wittenberge vorausgegangen.

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Antonia Gehrke (Mitte) bildet in der Nachwuchstischtennis-Landesliga künftig mit Tony Weber das obere Paarkreuz des ESV.

Quelle: Stefan Peglow

Wittenberge. Es war eine der zähesten Diskussionen bei der Saisonplanung innerhalb der Abteilung Tischtennis des ESV Wittenberge: Macht es Sinn, nach Auflösung der ersten Nachwuchsmannschaft in der Verbandsliga, die Zweite, die sich knapp den Kreismeistertitel sicherte, in der Landesliga starten zu lassen? Reicht die Qualität, werden die Akteure bei einer Niederlagenserie die Enttäuschung verkraften und gibt es überhaupt genügend Betreuer und Fahrer, um die weiten Strecken abzusichern? Die Abteilung entschied, wie so oft in den vergangenen Jahrzehnten, für die Jugend und nun startet für die ESV-Youngster das Abenteuer Landesliga.

Mit Antonia Gehrke, die mit nur einer Niederlage die Einzelkonkurrenz in der Kreisklasse beherrschte und dem trainingsfleißigen Materialspieler Tony Weber verfügen die Eisenbahner über ein solides oberes Paarkreuz. An Position drei befindet sich mit Martin Ryll wohl die Entdeckung der letzten Jahre. Der Elbestädter begann erst vor zwei Jahren im Verein und entwickelte sich zur tragenden Säule in der Landesliga-Mannschaft. Komplettiert wird die Truppe von den erfahrenen Maximilian Geidel, Jonas Kuhlmey und Oliver Wolgast. Sie schnupperten schon in der vergangenen Saison als Ersatzspieler in die Verbandsliga rein und zeigten in der Kreisklasse ihr Potenzial. Die Frage, ob diese Truppe auch in der Landesliga bestehen kann, bleibt aktuell, doch nach der Veröffentlichung der Aufstellungen sollte sich die Miene der Verantwortlichen eher erhellen, denn nach der aktuellen Tischtennisrangliste lägen die ESVer sogar im Mittelfeld. Dies müssen sie aber nicht nur auf dem Papier, sondern auch am Tisch beweisen.

MAZ-Tipp: Die Elbestädter wollten unbedingt in die Landesliga und unterstreichen ihren Willen durch ehrgeiziges Training. Der Schlüssel wird die mannschaftliche Geschlossenheit sein, denn Antonia Gehrke allein kann keine Partie gewinnen. Sollten die Youngster so entschlossen auftreten, wie bei ihren Betreuern als es um die Teilnahme in der Landesliga ging, muss man sich um den ESV keine Sorgen machen. Die Truppe um Tony Weber landet auf dem siebten Rang, bei optimalen Verlauf ist sogar Platz fünf drin.

Von Jan Sawallisch

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