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Titelaspirant ist auch in Pritzwalk siegreich

Tischtennis-Kreisklasse Titelaspirant ist auch in Pritzwalk siegreich

Der Extrakt des dritten Spieltages der Tischtenniskreisklasse der Herren sind der enttäuschende Auftritt des Wittenberger ESV-Teams und die ersten Erfolgserlebnisse, die der Pritzwalker Nachwuchs bei den Herren sammelte.

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Favoriten siegen zum Auftakt

Björn Franiel und die erste Mannschaft des Pankower SV sind Tabellenführer in der Kreisklasse Prignitz.

Quelle: Stefan Peglow

Pritzwalk. In Pritzwalk empfing das Lok-Quartett die Mannschaft des SV Perleberg III. Bei den Doppeln wurden die Punkte geteilt, van Hoorn-Madsack/Strauch besiegten die Perleberger Frentzel/Luong mit 3:1, während das Perleberger Damen-Doppel Goschke/Köhn sich gegen Milbradt/Antoniewicz sicher mit 3:0 behauptete. Nach ausgeglichenen drei Einzel-Spielrunden gingen die Gastgeber mit einer 8:6-Führung in die letzte Runde. Die begann mit einem Paukenschlag. Die gut aufgelegte Nadine Goschke bezwang in einer sehenswerten Partie den Einzelbesten der vergangenen Saison Jens Calmon mit 3:1. Auch Frentzel gab alles und erzwang mit seinem Sieg gegen Milbradt den 8:8-Ausgleich. Strauch und van Hoorn-Madsack gaben in den letzten beiden Spielen Luong und Köhn dann keine Möglichkeit mehr, unterm Strich ein Remis zu erzielen.

Auch die zweite Perleberger Mannschaft reiste nach Pritzwalk und traf dort auf den Pritzwalker SV IV. Die Dömnitzstädter waren in dieser Partie allerdings nicht der erwartete Prüfstein für den Titelaspiranten. Mit einem klaren 10:3-Erfolg traten die Rolandstädter die Heimreise an. Für den PSV IV holten Otto und Schröder gegen Haeselbarth sowie Krüger gegen Brauer die Punkte.

Perleberg IV hatte gegen Lok Pritzwalk Heimrecht. Doch diese Begegnung wurde eine einseitige Angelegenheit für Lok. Locker konnten die Pritzwalker beim 10:0 die Punkte mitnehmen.

Der ESV Wittenberge V wollte in seinem Heimspiel gegen den Pritz-walker SV V endlich die ersten Punkte der Saison einfahren. Aber schon die Doppelspiele machten deutlich, dass das kein Selbstläufer werden würde oder gar nach hinten losgehen könnte. Görlitz/Nawrocki (ESV) verloren gegen Sperling/Nowack alle drei Sätze in der Verlängerung. Auch das ESV-Doppel Phillips/Christiani unterlag in der Verlängerung, aber des fünften Satzes, Wagener/Schulze. Da die erste Einzelspielrunde ausgeglichen verlief, lagen die Gäste mit 4:2 vorn. In der zweiten Runde punkteten Görlitz gegen Wagener, Nawrocki gegen Sperling und Christiani gegen Nowack für den ESV. Auch in der dritten Runde blieben die Elbestädter am Drücker. Nawrocki besiegte Schulze, Phillips besiegte Sperling geradeso mit 3:2. Nur Görlitz hatte gegen Nowack das Nachsehen. Als Christiani mit einem Sieg gegen Wagener aus dem 2:4-Rückstand eine 8:6-Führung für den ESV gemacht hatte, schien das Spiel gelaufen zu sein. Aus den vier Spielen sollten die beiden nötigen Punkte schon zu holen sein. Doch schon das erste Spiel, Phillips gegen Nowack, endete mit einer unerwarteten 1:3-Niederlage, wenn auch immer erst in der Verlängerung der Sätze. Auch Christiani konnte gegen Schulze nicht punkten. Dann unterlag Nawrocki auch noch Wagener. Danach lag es in Görlitz’ Hand, das Remis zu retten. Nach vier Sätzen ein Jubelschrei der Pritzwalker: 10:8-Sieg, das ESV–Team stand mit betretenen Gesichtern da. Vor dem Spiel, so Altmeister Wagener, hatte er gedacht: „wenn wir mit den jungen Burschen einen Punkt schaffen sollten, wäre das schon ein voller Erfolg“. Offenbar hatte er „seine Jungs“ richtig motiviert.

Weiter spielten: Pankower SV – Pritzwalker SV IV und Lok Pritz-walk – Pankower SV II 10:4. Spitzenreiter ist Pankow I, zwei Mannschaften folgen punktgleich. Ohne jeglichen Punktgewinn sind bisher noch vier Teams.

Von Konrad Phillips

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