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Tolle Schau der Prignitzer Reiter

Turnier in Viesecke Tolle Schau der Prignitzer Reiter

In beschaulicher Atmosphäre ging am Wochenende die zweite Auflage des Reitturniers an der Viesecker Mühle über die Bühne. Gleich an drei Tagen zeigten Pferde und Reiter auf der Anlage von Thomas Kann ihr Können. Der Viesecker Springreiter und Züchter richtete, gemeinsam mit dem Reit- und Fahrverein Uenze als Veranstalter, 17 Prüfungen aus.

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Maik Junghänel vom Reitverein Beestwind mit Coretta wurde im M**-Springen mit Siegerrunde Dritter.
 

Quelle: Stefan Peglow

Viesecke.  Nachdem der Freitag und Sonnabend ganz im Zeichen der Springpferde und ihrer Reiter standen, war der Sonntag ausschließlich den Dressurreitern vorbehalten. Den Prignitzer Reiterinnen und Reitern bot das Turnier die Chance, vor dem letzten Wertungsturnier in Berge, noch einmal kräftig für die Kreismeisterschaft zu punkten. Bei den Springreitern trumpften dabei vor allem die für die RSG Pritzwalk startenden Chantal Rose (RSG Pritzwalk), mit ihrem Sieg in der Springprüfung Klasse M*, und Lukas Burmeister, mit seinem Sieg in der Zwei-Phasen-Springprüfung der Klasse L, auf. Für eine Überraschung sorgte Natalie Hoppe (RFV Blüthen) im Hauptspringen am Sonnabend. In der Siegerrunde der Zwei-Sterne-M-Springprüfung war sie mit Leon, ebenso wie Lokalmatador Thomas Kann mit Dekan, fehlerfrei geblieben. Sie benötigte für den Parcours jedoch eine gute halbe Sekunde weniger als Profi Kann und sicherte sich so die goldene Siegerschleife.

Auch in den Dressurprüfungen am Sonntag konnten sich die Leistungen der Prignitzer Reiterinnen sehen lassen. Zwar schaffte es nur die amtierende Kreismeisterin Jeannette eine der fünf Siegerrunden anzuführen, doch insgesamt ritten die Prignitzer Amazonen 15-mal in die Platzierungen.

Turnierleiter Thomas Kann äußerte sich sehr zufrieden über die Veranstaltung. „Dass es in diesem Jahr weniger Teilnehmer gab als 2014, ist nicht so schlimm. So bleibt das Turnier für uns überschaubar“, erklärte Kann. Ihm sind ein reibungsloser Ablauf und beste äußere Bedingungen für die Pferdesportler wichtiger als Masse. Diese Prinzipien sind wohl ein Grund dafür, das die Veranstalter von allen Seiten viel Lob ernteten. Lediglich das Wetter spielte nicht ganz mit. In der Nacht zum Sonnabend stand der Reitplatz nach kräftigen Schauern unter Wasser. „Das mussten wir dann in der Früh erst abpumpen, damit das Turnier ohne Verzögerung weiterlaufen konnte“, erzählte Kann. Er sprach allen Helfern ein herzliches Dankeschön aus. Nicht nur die eingespielte Parcoursmannschaft habe an allen Veranstaltungstagen für optimale Bedingungen gesorgt. „Dazu beigetragen haben neben den vielen Helfern aus dem Dorf auch die Sponsoren“, weiß Gudrun Kann, die ihren Sohn bei Organisation und Durchführung des Turniers tatkräftig unterstützte.

Von Stefan Peglow

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