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Wittenberger Schülerinnen beim Bundesfinale

Tischtennis Wittenberger Schülerinnen beim Bundesfinale

Die Mädchenmannschaft des Wittenberger Marie-Curie-Gymnasiums, Landessieger des Schulwettbewerbs im Tischtennis, vertritt die Prignitz in dieser Woche beim Bundesfinale in Berlin. Das Team besteht aus Ha Ngoc Nguyen, Nele Richter, Stella Awe, Antonia Gercke, Karina Blumenthal, Annalena Thiermann und Luana Wietzki.

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Ha Ngoc Nguyen, Nele Richter, Stella Awe, Antonia Gercke, Karina Blumenthal und Annalena Thiermann (v. l.) fahren nach Berlin.

Quelle: Stefan Peglow

Wittenberge. Zuletzt waren die Leichtathletinnen des Perleberger Gottfried-Arnold-Gymnasiums bei den nationalen Vergleichen gestartet. Die Jungen Damen des Curie-Gymnasiums haben sich in den vergangenen Wochen intensiv auf das Finale vorbereitet, in der Bundeshauptstadt aber nur Außenseiterchancen. „Die Mädels wollen in jedem Spiel das Beste geben. Wenn sie einen oder sogar zwei Sätze gewinnen, wäre das großartig“, erklärt Mario Geidel, Lehrer am Wittenberger Gymnasium und selbst Tischtennisspieler beim Eisenbahner Sportverein (ESV) Wittenberge. In dem Verein trainierten die von Geidel betreuten Schülerinnen zuletzt mindestens einmal wöchentlich. Sie profitierten dabei von der Anleitung durch die erfahrenen Aktiven des ESV Wittenberge und wollen in Berlin keine Partie kampflos abgeben.

Erfolge mit Tischtennisteams gab es für das Marie-Curie-Gymnasium übrigens schon zuvor. Die Jungen der Wettkampfklasse II belegten vor zwei Jahren beim Landesfinale Rang fünf, im vergangenen Jahr den dritten Platz und vor knapp vier Wochen wurden sie Landesmeister. Die Reise nach Berlin bleibt ihnen aber wegen einer Disqualifikation verwehrt. Die Qualifikation der Mädchen kam da für alle überraschend: „Ich war an diesem Tag mit den Jungen bei deren Landesfinale in Michendorf. Viel erwartet haben wir uns alle nicht. Und dann kam die erste SMS, dass die Mädchen zum Auftakt 5:4 gewonnen haben“, erzählt Mario Geidel. Es folgten zwei weitere 5:4-Siege der von Sebastian Gerloff und Kirsten Diehn betreuten Mädels und Rang eins stand fest. „Sie werden nun auch in Berlin versuchen, ihr Bestes zu geben. Aber sie haben keinen Druck, es ist schon ein Riesenerfolg, sich für das Bundesfinale qualifiziert zu haben“, stellt Geidel klar. Das sieht auch der Prignitzer Schulsportberater Frank Dannehl so: „Wir werden ja immer als Rand von Brandenburg belächelt. Und nun steht erneut ein Team aus der Prignitz in einem Bundesfinale, lässt die Sportschulen hinter sich. Das ist schon klasse.“

Von Stefan Peglow

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