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Zweitägiges Ballgewitter um den Räuberpokal

Mixed-Volleyballturnier Zweitägiges Ballgewitter um den Räuberpokal

Das überregionale Einladungsturnier des Vereins für Volleyball (VfV) Pritzwalk um den „Räuber-Klemens-Pokal” war auch in diesem Jahr wieder eine gelungene Sache. 16 Mannschaften aus vier Bundesländern hatte es in die Quandthalle der Dömnitzstadt gelockt.

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Der Block des Pitzwalker Teams „Balu und seine Crew“ im Spiel gegen den SC Baume.

Quelle: Stefan Peglow

Pritzwalk. Das Mixed-Volleyballturnier in der Pritzwalker Quandthalle war ein spannendes und ereignisreiches Ballsportwochenende, das auch manchen Volleyballfreund als Zuschauer in die Halle zog, darunter Uwe Berg. Der Trainer des Kreisliga-Teams von der TPBS Pritzwalk freute sich über das auf den drei Spielfeldern gebotene Niveau: „Das sind schon gutklassige Volleyballspiele, die man nicht jede Woche bei uns in der Region zu sehen bekommt.“ Unterm Strich gehören zum Räuberturnier nicht nur das Volleyballspielen, sondern auch der Spaß und das herzliche Klima, welche bei aller Konkurrenz am Netz, zwischen den Spielerinnen und Spielern der verschiedenen Teams herrscht. Dabei gibt es dann auch so manche Wiedersehensfreude unter den Volleyballern, die in der Vergangenheit in einer Mannschaft auf Landesebene gemeinsam unterwegs waren, derzeit aber beruflich oder ausbilungsmäßig bedingt, nicht mehr zusammenspielen können. Absoluter Höhepunkt war auch diesmal wieder die Topstimmung auf dem abendlichen Sportlerball.

Bestens organisiert absolvierten die Mixed-Teams, von denen 13 unter einem Pseudonym antraten, insgesamt 48 Spiele. In den engagiert geführten Begegnungen der vier Vorrundengruppen kristallisierten sich mit den beiden besten Teams der jeweiligen Gruppe die acht Mannschaften heraus, die den Turniersieg unter sich ausmachten (siehe Sport-Statistik). Dazu gehörten neben Teams aus Falkensee, Rostock, Hennigsdorf, Potsdam, Hamburg, Parchim und Rathenow auch „Balu und seine Crew“ vom gastgebenden VfV. In den Spielen der Zwischenrunde sowie der nachfolgenden Gewinner- und Verliererrunde wurden die Weichen für die Platzierungsspiele, einschließlich dem Finalspiel, gestellt. Die Pritzwalker, die unbedingt unter die besten Acht gelangen wollten, wurden Turniersechster und zeigten sich mit dieser Platzierung sehr zufrieden. Sportliche Höhepunkte des Turniers wurden die Spiele um Platz drei und eins. Im Kleinen Finale trafen mit Lucifer United aus Hennigsdorf und Razzle Dazzle aus Hamburg zwei spielstarke Teams aufeinander die im Turnier nur an den späteren Finalisten gescheitert waren. Es entwickelte sich eine Partie, in der zunächst jeder Sechser einen Satz gewann. Den entscheidenden Tiebreak verbuchten dann die Hennigsdorfer für sich. Das Finale war dann eine klare Angelegenheit für „Top die Fette grillt“. Das Mixedteam von Spielerinnen und Spielern aus Hennigsdorf, Falkensee und Glienicke behauptete sich gegen „Razzle Dazzle“ aus Rostock glatt in zwei Sätzen.

Von Eckard Peglow

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