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Zweiter Saisonsieg der Rolandstädter

Handball Verbandsliga Zweiter Saisonsieg der Rolandstädter

Handball-Landesliga Nord, Männer: SV Blau-Weiß Perleberg – SV Blau-Weiß Wusterwitz 35:34 (15:16) Mit ihrem zweiten Saisonsieg verließen die Perleberger am Sonntagabend in der Rolandhalle die unmittelbare Abstiegszone ihrer Staffel.

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Toralf Hampel beim Angriff über rechts außen.

Quelle: Stefan Peglow

Perleberg. Die gastgebenden Rolandstädter starteten mit einer offensiven Deckung und sahen nicht wie ein Team aus dem unteren Tabellendrittel aus. Nach zehn Minuten, beim Stand von 3:3 hatte sich der Tabellendritte aus Wusterwitz auf die Gangart der Perleberger eingestellt und zog auf 7:4 und 8:5 davon. Nach 15 Minuten reagierten die Gastgeber, stellten auf eine 5:1-Deckung um und nahmen den besten Wusterwitzer Werfer, Bajan Schulze, aus dem Spiel. Mit ihrem Torwart Matthias Nagel, der nur wenige Fehler machte, hatten die Perleberger einen sicheren Rückhalt und waren zum Ende der ersten Halbzeit beim 12:12 und 13:13 wieder dran, gerieten aber kurz vor den Pausensignal mit 15:16 in Rückstand. Nach dem Seitenwechsel wuchs zunächst der Vorsprung der Gäste kurz wieder an, beim 20:20 und 21:21 waren die Rolandstädter wieder auf Augenhöhe mit den Gästen. Die legten einen Zwischenspurt ein und brachten drei Tore zwischen sich und die Prignitzer (21:24, 22:25. Doch die Schützlinge von Trainer Jörg Domagala kämpften sich zurück und waren beim 29:29 wieder dran. Stephan Schubert der jetzt im Perleberger Tor stand machte seine Sache ausgesprochen gut. Dann waren die Gastgeber am Drücker und gingen 32:31 und 33:31 in Führung. Daran änderte sich auch nichts, als Perlebergs gefährlichste Spieler Mirko Helmdach und Marcel Domagala in Manndeckung genommen wurden. Für beide sprangen andere ein. Den Wusterwitzern, die nur zu zehnt angereist waren und sich durch zwei Rote Karten auch noch selbst geschwächt hatten, ging die Puste aus. Kurz vor Spielende lagen die Perleberger mit 35:33 vorn. In der Schlussminute gelang den Gästen der 34. Treffer und zehn Sekunden vor Spielende gelangten die Wusterwitzer in Ballbesitz und in eine erfolgversprechende Wurfposition. Schlussmann Schubert reagierte stark und vereitelte den Ausgleich. Aus der geschlossenen Perleberger Mannschaft ragte Marcel Domagala noch heraus. Er warf nicht nur 17 Tore selbst, er hielt auch Gästeangreifer Bajan Schulze ganz kurz an der Leine.

Von Stefan Peglow

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