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SC Potsdam gelingt dritter Saisonsieg

Volleyball SC Potsdam gelingt dritter Saisonsieg

Die Volleyballerinnen des SC Potsdam siegten am Mittwochabend in der Bundesliga mit 3:0 beim VC Olympia Berlin. Binnen 71 Minuten machten die Brandenburgerinnen beim Tabellenletzten kurzen Prozess und stehen nach dem dritten Saisonerfolg auf Platz neun.

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Anne Hölzig wurde zur wertvollsten Spielerin gekürt.

Quelle: Verein

Berlin. Die Volleyballerinnen des SC Potsdam können in der Bundesliga doch noch gewinnen. Am Mittwochabend setzte sich die Mannschaft von Trainer Alberto Salomoni in 71 Minuten glatt mit 3:0 (25:10, 25:17, 25:21) beim VC Olympia Berlin durch.

Wenngleich die Gastgeberinnen aus dem Bundesnachwuchsstützpunkt als weiterhin siegloser Tabellenletzter nicht unbedingt der Bundesliga-Maßstab sind, so überraschte nach den jüngsten Niederschlägen doch die Spielfreude, mit der die Brandenburgerinnen am hohen Netz zu Werke gingen.

Coach Salomoni stellte indes ein beinahe gänzlich anderes Team auf als zuletzt. Bei der großen Rotation blieben diesmal Stammkräfte wie Saskia Hippe, Kapitän Regina Mapeli Burchardt, Yvonne Montano und die erste Zuspielerin Marina Katic draußen. Dafür gab der Trainer Nadja Schaus (statt Hippe) als diagonaler Haupteingreiferin, den beiden Ex-VCO-Spielerinnen Luisa Sydlik (statt Katic) im Zuspiel, Anne Hölzig (statt Mapeli) in der Außen-Annahme sowie Lisa Gründing (statt Montano) im Mittelblock eine Chance. Die Startaufstellung komplettierten Manuela Roani, Libera Lisa Rühl und Mittelblockerin Wiebke Silge. Im dritten Satz kam dann noch Diana Arrechea für Roani zum Einsatz. „Ich bin sehr zufrieden“, meinte Salomoni nach der Partie im Sportforum Hohenschönhausen, in der die Potsdamerinnen lediglich im zweiten Satz bis zum 11:11 länger zurücklagen.

Potsdam agiert mit viel Spielfreude

„Wichtig waren die drei Punkte und dass wir den dritten Satz auch durchgezogen haben. Die wichtigste Erkenntnis bestand darin, dass wir als Mannschaft aufgetreten sind. Die, die bisher weniger gespielt haben, konnten zeigen, dass sie unbedingt dazugehören. Die Mannschaft funktioniert. Ich möchte keine Spielerin hervorheben, alle haben mir gut gefallen, nicht eine mehr, eine weniger. Sicher spielt es sich einfacher, wenn man immer in Führung liegt und nicht in Schwierigkeiten gerät.“

Ob der radikale Wechsel auch eine Option für die nächsten Partien wie am Samstag (19 Uhr) daheim gegen Meister Dresdner SC sein wird, wollte Salomoni indes noch nicht sagen: „Das muss ich mir erst noch überlegen.“ Auf jeden Fall dürfte er damit den Konkurrenzkampf innerhalb des Teams neu entfacht haben.

Vor allem nach den psychischen Einbrüchen in den letzten Begegnungen konnten die Spielerinnen endlich wieder Selbstvertrauen tanken und zeigten ein anderes Gesicht. Niemand sollte diesen Erfolg überbewerten, aber nach den jüngsten Hiobsbotschaften könnte das der Strohhalm sein, an dem sich alle aufrichten.

Von Peter Stein

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