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SC Potsdam holt Regina Mapeli Burchardt

Volleyball-Bundesliga SC Potsdam holt Regina Mapeli Burchardt

Das ist ein Kracher und sicherlich die spektakulärste Neuverpflichtung seit der SC Potsdam in der Volleyball-Bundesliga spielt. Vom Liga-Rivalen VC Wiesbaden kommt dessen langjähriger Kapitän Regina Mapeli Burchardt.

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Nun für Potsdam am Ball: Regina Mapeli Burchardt.

Quelle: Foto: Gartenschläger

Potsdam. Das ist die bisher spektakulärste Neuverpflichtung des Volleyball-Bundesligisten SC Potsdam: Regina Mapeli Burchardt wird in den kommenden zwei Jahren für den SC aufschlagen. Die Außen-Annahme-Spielerin war zuletzt drei Jahre lang Kapitän beim Liga-Rivalen VC Wiesbaden, der im Viertelfinale den SC ausschaltete. Mit der 31-Jährigen hofft SC-Manager Toni Rieger nun endlich jene Spielerin mit Führungsqualitäten gefunden zu haben, die in der vergangenen Spielzeit der jungen Mannschaft gefehlt hat. „Wir hatten sie schon seit Längerem unter Beobachtung, aber auch unser Verein musste ja erst wachsen, sprich sich in der Bundesliga nach oben orientieren“, sagt Rieger.

Regina Mapeli Burchardt, die mit dem brasilianischen Ex-Volleyballer Eurico Mapeli verheiratet ist und später mal als Mentaltrainerin arbeiten möchte, bestätigt: „Nach fünf Jahren in Wiesbaden und drei dritten Plätzen in Folge war es an der Zeit, etwas Neues zu wagen. Potsdam hat sich zu einer attraktiven Volleyball-Adresse entwickelt.“ Natürlich habe auch eine Rolle gespielt, wieder nahe ihrer Heimatstadt Berlin zu sein. Ihre Eltern wohnen in Mahlsdorf. Mutter Brigitte war mehrfache DDR-Meisterin im Schach.

Doch mit dem Brettspiel kann Regina Mapeli Burchardt nichts anfangen. Mit Volleyball hingegen schon. „Das ist für mich ein Sport voller Emotionen und Leidenschaft“, erzählt die 57-fache Nationalspielerin, die aber derzeit nicht mehr zum deutschen Auswahlkader gehört.

Ihre Karriere begann einst beim Marzahner VC. 2000 gab es beim VC Olympia Berlin das Debüt in der Bundesliga, wo später Stationen beim Berlin-Brandenburger VC 68, den Roten Raben Vilsbiburg, mit denen sie 2008 deutscher Meister wurde, sowie nach einem Gastspiel in Spanien ab 2010 beim VC Wiesbaden folgten. Regina Mapeli Burchardt hat eine fünf Minuten ältere Zwillingsschwester Anita, die ebenfalls Volleyball (zuletzt beim Drittligisten Neustadt/Glewe) spielt, und einen Bruder Georg (34).

Die 1,86 Meter große Akteurin mit dem langen dunkelbraunen Haar gilt als Wunschspielerin von Potsdams Trainer Alberto Salomoni. Denn „RMB“ ist eine, die Spiele entscheiden, eine, die ihre Mitspielerinnen mitreißen kann, eine, die in wichtigen Momenten das Zepter in die Hand nimmt. „Dank meiner Erfahrung bin ich in der Lage, vorneweg zu gehen“, meint sie zu ihren Führungsqualitäten, mit deren Hilfe der SC in der nächsten Saison nach einer Medaille in der Meisterschaft greifen will. Nächsten Montag aber düst Regina Mapeli Burchardt erst mal mit ihrem Mann für sechs Wochen in dessen brasilianische Heimat.

Von Peter Stein

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