Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° Regen

Navigation:
SC Potsdam ist in Schwerin ohne Chance

Volleyball SC Potsdam ist in Schwerin ohne Chance

Die Volleyballerinnen des SC Potsdam hängen in der Bundesliga weiter den eigenen Ansprüchen hinterher. Beim Rekordmeister Schweriner SC setzte es eine deutliche 0:3-Niederlage. Potsdam liegt nun auf Platz zehn der Tabelle.

Voriger Artikel
1500 Teilnehmer haben ein riesiges Lauferlebnis
Nächster Artikel
SC Potsdam will in Hamburg punkten

Potsdams Saskia Hippe (r.) erzielte 17 Punkte gegen ihren Ex-Verein Schweriner SC.

Quelle: CORNELIUS KETTLER

Schwerin/Potsdam. Die Volleyballerinnen des SC Potsdam stecken weiter im Formtief. Die Mannschaft schaffte es auch im Bundesligamatch am Sonnabend beim Schweriner SC nicht, sich die allgemeine Verunsicherung aus den Gliedern zu spielen. Im Gegenteil. Das große Flattern hielt an, was die Serie von 16 Fehlern im eigenen Angriff belegt. Mit 0:3 (16:25, 16:25, 22:25) hatten die Gäste beim Rekordmeister keine Chance. Das mit großen Ambitionen in Richtung Top vier in die Saison gestartete neu formierte Team ist sehr hart auf dem Boden der Bundesliga-Realität gelandet und liegt nach fünf Spielen auf Platz zehn.

Auch Trainer Alberto Salomoni ist längst klar geworden, dass es so nicht mehr weitergehen kann. „Die Zeit des Vertrauensvorschusses für die ersten Spiele ist vorbei“, meinte der Trainer am Sonntag. „Jetzt muss ich reagieren. Die technischen Probleme in allen Bereichen sind unverkennbar. Ob Annahme, Zuspiel, Angriff oder Block – überall ist die Mannschaft nicht in der Lage, ihr Potenzial abzurufen. Wir sind weit von der Leistung entfernt, die die Spielerinnen eigentlich draufhaben. Alle sind total verunsichert. In Schwerin sind wir dadurch nie richtig ins Spiel gekommen, Schwerin war überlegen.“

Der Trainer räumte ein: „Natürlich bin ich der erste, der dafür verantwortlich ist. Meine taktischen Vorstellungen, die Spielweise entsprechend der neu zusammengestellten Mannschaft zu verändern, haben sich nicht umsetzen lassen. Nun muss ich etwas ändern. Ich frage mich natürlich, ob unser bisheriger Weg der richtige ist?“

Dass es an der Schaltstelle im Zuspiel nicht stimmt, will der Italiener nicht nur an dieser Position festmachen. „Wenn die Ballannahme nicht stabil ist, hat es auch die Zuspielerin schwer“, erklärte Salomoni, der selbst am meisten darüber enttäuscht ist, dass die Mannschaft nach dem Pokal-Aus gegen Suhl nicht in der Lage war, in Schwerin eine positive Reaktion zu zeigen.

Sicher ist, bis zum nächsten Bundesligaspiel am Sonntag daheim gegen Stuttgart muss in dieser Woche etwas passieren. Am heutigen Montag wird es nach MAZ-Informationen beim SC Potsdam eine Krisensitzung geben.

Von Peter Stein

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokalsport
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.