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SC Potsdam setzt sich 3:0 gegen Thüringen durch

Volleyball-Bundesliga SC Potsdam setzt sich 3:0 gegen Thüringen durch

Die Volleyballerinnen des SC Potsdam hatten sich vor der Partie das Ziel gestellt, die folgenden drei Heimspiele zu gewinnen. Teil eins der Mission gelang. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wurden die Volleystars Thüringen mit 3:0 besiegt.

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Ausgelassener Jubel bei den Volleyballerinnen des SC Potsdam – mittendrin Trainer Alberto Salomoni.

Quelle: Foto: Gerhard Pohl

Potsdam. Als Saskia Hippe den Matchball verwandelte, gab es kein Halten mehr. Trainer Alberto Salomoni stürmte auf das Spielfeld und umarmte seine Spielerinnen – der Ringelreihenjubeltanz konnte beginnen. Die 912 Fans in der MBS-Arena klatschten begeistert den Rhythmus dazu. Mit dem 3:0 (25:22, 25:14, 25:23)-Sieg gegen die Volleystars Thüringen setzten die Volleyballerinnen des SC Potsdam am Samstagabend ihre Aufholjagd nach dem verkorksten Saisonstart in der Bundesliga fort.

„Das war nur der erste Schritt“, sagte Kapitän Regina Mapeli Burchardt. Denn die Vorgabe des Trainers lautete, die anstehenden drei Heim-Partien gegen Suhl, Vilsbiburg (am Dienstag) und gegen Straubing (13. Januar) zu gewinnen – möglichst mit drei Punkten. Gegen die Thüringerinnen gelang überhaupt erst das erste 3:0 daheim in dieser Saison. Dabei zeigten die Potsdamerinnen eine tolle Moral. Lagen sie im ersten Satz 16:20 zurück, so bogen sie im dritten Durchgang gar einen 10:17-Rückstand noch um.

Anführerin der Aufholjägerinnen war Lisa Gründing, die nicht nur wegen ihrer herausragenden acht Blockpunkte (insgesamt zwölf) zur wertvollsten Spielerin gekürt wurde. „Das war ziemlich aufregend“, erzählte die Mittelblockerin. „Aber das Entscheidende war, dass wir immer an uns geglaubt haben und ruhig geblieben sind. Wenn du Punkt für Punkt aufholst, kommt einfach das Selbstbewusstsein wieder. Ich bin total happy über die vielen Blockpunkte.“

Wechseloptionen zahlen sich aus

Auch Salomoni anerkannte: „Lisas Leistung war sehr stark, im Aufschlag und im Block hat sie uns sehr geholfen. Insgesamt war das aber ein Verdienst der gesamten Mannschaft.“ Als Beispiel nannte er die Hereinnahme von Anne Hölzig für Manuela Roani im Außenangriff und Luisa Sydlik für Marina Katic im Zuspiel Mitte des ersten Satzes und den Rückwechsel im dritten Durchgang. „Ich brauche alle Spielerinnen. Da hat man gesehen, wie wichtig Wechseloptionen sind. Das hat mir gefallen, wie die Spielerinnen sofort bereit waren. So muss es sein. Anne Hölzig zum Beispiel hatte vorne besser geblockt, so haben wir die Suhler Angreiferinnen in den Griff bekommen.“

Dass die Potsdamerinnen nach dem klar gewonnenen zweiten Satz im dritten noch einmal derart in Bedrängnis gerieten, lag zum einen an der starken Gegenwehr und zum anderen daran, „dass wir mehr Fehler gemacht haben“, wie Regina Mapeli Burchardt analysierte. „Aber dann haben wir sehr gut aufgeschlagen und waren im Angriff sehr effektiv.“ Nach 74 Minuten durfte beim Liga-Neunten gejubelt werden.

Von Peter Stein

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