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SC Potsdam startet in die Rückrunde

Volleyball-Bundesliga SC Potsdam startet in die Rückrunde

Die Volleyballerinnen des SC Potsdam treffen am Mittwoch zum Auftakt der Rückrunde in der Bundesliga auf einen neuen Gegner. Aufsteiger Straubing gastiert in der MBS-Arena. Der SC hat sich gründlich darauf vorbereitet.

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Stark im Block und beim Aufschlag: Wiebke Silge.

Quelle: Gerhard Pohl

Potsdam. Eben haben sie noch gemeinsam in der deutschen Nationalmannschaft – vergebens – um die Olympia-Qualifikation gekämpft, nun stehen sie sich in der Bundesliga gegenüber. Zum Auftakt der Rückrunde erwarten die Volleyballerinnen des SC Potsdam den Erstliga-Neuling Nawaro Straubing am Mittwoch (19 Uhr) in der heimischen MBS-Arena. Dabei kommt es auch zum direkten Duell der Mittelblockerinnen Wiebke Silge und Corinna Sschuschke-Voigt – ein Duell der Generationen. Während die Neu-Potsdamerin, die vor Saisonbeginn vom Liga-Rivalen USC Münster kam, mit ihren 19 Jahren zu den größten Talenten des deutschen Volleyballs gehört, bringt Corinna Sschuschke-Voigt mit ihren 32 Jahren eine Menge Erfahrung mit. Die gebürtige Chemnitzerin heuerte nach ihrer Babypause beim Aufsteiger in Bayern an, der als Neunter eine beachtliche Hinrunde spielte.

Nationalspielerin Wiebke Silge trainiert seit Montag wieder im Verein

„Trotz der Enttäuschung haben wir ein gutes Turnier gespielt“, nimmt Wiebke Silge noch einmal Bezug auf die gescheiterte Olympia-Quali in Ankara. Doch nun heißt es wieder, den Schalter umlegen für die Bundesliga. Seit Montag trainiert sie im Verein, der sich bereits seit dem 28. Dezember auf die Rückrunde vorbereitet. „Wir wollen natürlich die positive Tendenz der letzten Spiele fortsetzen“, sagt die 1,90 Meter große Mittelblockerin. Die Spielerin mit der Nummer 10 hat sich schnell zu einer Stütze der Mannschaft entwickelt, ist wegen ihrer Stärken nicht nur vorn am Netz, sondern auch beim Aufschlag die drittbeste Scorerin des Teams.

Salomoni: Wir wollen die Partie gewinnen

Da die Kolumbianerin Ivonne Montano weiter verletzt ist, stehen Trainer Alberto Salomoni mit Wiebke Silge und Lisa Gründing nur zwei Mittelblockerinnen zur Verfügung. „Das macht es nicht einfacher“, gibt die Studentin für Bauingenieurwesen zu, die sich im Verlaufe der Saison steigern konnte und damit ein Indiz für die gesamte Mannschaft ist. „Wiebke ist sehr wichtig für uns“, schätzt der Trainer ein, für den die Partie gegen Straubing ein Schlüsselspiel wird. „Wir wollen diese Partie gewinnen, aber das wird nicht einfach. Wir haben in den letzten Tagen gut gearbeitet, hatten den polnischen Erstligisten Stettin als Trainingspartner zu Gast und haben in Köpenick (2:3) ein Testspiel bestritten. Nun wollen wir da anknüpfen, wo wir im letzten Jahr aufgehört haben.“ Soll die direkte Playoff-Qualifikation gelingen, muss die Mannschaft konstanter in ihren Leistungen werden. Wiebke Silge geht positiv gestimmt ins neue Jahr: „Jetzt will ich mit dem Verein um Erfolge kämpfen.“

Von Peter Stein

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