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SC Potsdam vor ganz besonderem Derby

Volleyball SC Potsdam vor ganz besonderem Derby

Die Volleyballerinnen des SC Potsdam treten in der Bundesliga am Mittwochabend beim VC Olympia Berlin an. Das wird ein ganz besonderes Derby, weil sich die Spielerinnen bestens kennen. Viele Potsdamer Nachwuchskräfte spielen in Berlin.

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Potsdams Nummer 7: Zuspielerin Luisa Sydlik.

Quelle: Foto: Verein

Potsdam. Die Sporthalle steht nur einen Steinwurf von der Schule entfernt. Wenn Luisa Sydlik am heutigen Mittwoch (18.30 Uhr) mit dem SC Potsdam in der Volleyball-Bundesliga bei ihrem Ex-Verein VC Olympia Berlin im Sportforum Hohenschönhausen gastiert, dann ist es für die Sportschülerin nur ein kurzer Weg um drei Ecken. Weil justament Wandertag statt Schule ist, wird die 18-Jährige am Vormittag aber noch mal nach Potsdam zum Training düsen.

„Natürlich wird das ein besonderes Spiel für mich, denn ich kenne sehr viele Spielerinnen beim VCO persönlich ganz gut“, sagt die Zuspielerin, die erst in diesem Jahr nach Potsdam gewechselt ist. Gleiches trifft auf Außenangreiferin Annegret Hölzig zu, die wie Sydlik noch die 13. Klasse am Schul- und Leistungszentrum in Berlin-Hohenschönhausen besucht und dort im nächsten Jahr das Abitur ablegen möchte.

Der VC Olympia ist mittlerweile eine Potsdamer Filiale geworden. Libera Sophie Dreblow vom SC Potsdam nimmt dort ihr Zweitspielrecht wahr, kann aber ausgerechnet zum Derby nicht antreten, weil sie an einer Knieverletzung laboriert. Ein ähnliches Zweitspielrecht besitzt die VCO-Hauptangreiferin Kimberly Drewniok.

Damit ist es aber längst nicht genug. Denn mit Josephine Dörr, Lisa Senger, Pia Kästner, Sindy Lenz und neuerdings auch Natalie Sabrowske gehören weitere Talente zum Team, die in der Jugend für den SC Potsdam spielten und spielen. Am Bundesnachwuchsstützpunkt in Berlin erhalten sie eine besondere Förderung.

Luisa Sydlik ist mit Kimberly Drewniok befreundet

Dies kann Luisa Sydlik nur bestätigen, die aus Berlin-Köpenick stammt und wie ihre Mutter Kathrin und die ältere Schwester Sandra (studiert in Philadelphia/USA und spielte von 2009 bis 2011 beim SC Potsdam in der Bundesliga) auf der Zuspielposition zu Hause ist. Mit Kimberly Drewniok ist Luisa Sydlik besonders gut befreundet, beide verbringen die Freizeit öfters zusammen. „Wir verstehen uns gut.“

Bei aller Freundschaft weiß auch die Berlin-Potsdam-Pendlerin Luisa Sydlik, die am Dienstag im Abi-Jahrgang eine wichtige Informatik-Arbeit geschrieben hat, dass auf dem Feld jede für ihre Mannschaft das Beste geben wird. „Wir wollen auf jeden Fall ein knappes Spiel machen, wenigstens ein, zwei Sätze holen – am liebsten das ganze Spiel“, kommt schon mal eine Kampfansage von VCO-Zuspielerin Pia Kästner.

Obwohl der Tabellenletzte noch kein Spiel gewonnen hat, sollten die kaum weniger nach einem Erfolgserlebnis gierenden Potsdamerinnen gewarnt sein. Luisa Sydlik will zeigen, dass sie in Potsdam dazugelernt hat.

Von Peter Stein

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