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SC Potsdam will in Hamburg punkten

Volleyball SC Potsdam will in Hamburg punkten

Beide Teams sind mit ihrem Saisonstart unzufrieden. Nun gastiert der SC Potsdam als Tabellenneunter in der Volleyball-Bundesliga der Damen beim VT Aurubis Hamburg (Elfter). SC-Trainer Alberto Salomoni will unbedingt ein Erfolgserlebnis.

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Alberto Salomoni, Trainer des SC Potsdam.

Quelle: Foto: Detlev Scheerbarth

Potsdam. „Feuer und Flamme“ singt Saskia Leppin am Sonntag (15 Uhr) in der CU-Arena in Hamburg, wenn VT Aurubis Hamburg in der Volleyball-Bundesliga den SC Potsdam empfängt. Die Hanseatinnen wollen mit diesem Auftritt den Bürger-Entscheid eine Woche später zur Hamburger Olympia-Bewerbung für 2024 unterstützen.

Feuer und Flamme könnte aber auch das Motto für die Gäste aus der Havelstadt sein, wenn es darum geht, endlich wieder für ein Erfolgserlebnis zu kämpfen. „Keine Frage, wir wollen gewinnen und möglichst drei Punkte aus Hamburg mitnehmen“, sagt SC-Trainer Alberto Salomoni, der innigst auf ein Ende der Zwei-Gesichter-Serie seines Teams hofft. „Wir beginnen stark, lassen aber ebenso stark nach. Die jüngste Niederlage gegen Stuttgart hätte nicht sein müssen. Schon wieder haben wir uns eine große Chance aus der Hand nehmen lassen. Das hat mich so geärgert.“

Potsdam hat aus sechs Spielen erst zwei Siege geholt und legte damit als Tabellenneunter mit sieben Punkten ebenso einen Fehlstart hin wie die Hamburgerinnen als Elfte mit zwei Siegen aus sieben Partien und sechs Punkten. Beide Mannschaften stehen damit auf einer Linie und Salomoni warnt: „Hamburg hat sich in den letzten Partien gesteigert und zuletzt im Pokal in Aachen nur knapp verloren. Dies wollen sie nun vor heimischem Publikum erst recht unter Beweis stellen. Vom Potenzial her sind wir besser, aber derzeit sind wir auf einem Niveau.“

Bei allem Unbill aufgrund des neuen Kapitels im Zwei-Gesichter-Roman gegen Stuttgart (2:3) zieht der 49 Jahre alte Coach auch Positives aus dem Stuttgart-Spiel: „Die Ansätze zu einigen Verbesserungen waren da. Einige Spielerinnen, die ich hier nicht namentlich nennen möchte, haben sich gesteigert. Leider hat das nicht für die gesamte Partie gereicht. Wir haben zu viele Baustellen.“ Aber er sei zuversichtlich, die Karre langsam aus dem Dreck zu ziehen.

Vielleicht hilft dabei auch die Rückkehr von Annegret Hölzig nach ihrer Fußverletzung. Auf der Außen-Annahme-Position hat der italienische Trainer jetzt noch mehr Alternativen, denn auch Diana Arrecha habe im Training gut gearbeitet. Aber er wird wie gehabt mit Kapitän Regina Mapeli Burchardt und Manuela Roani beginnen. Letztere zählt laut Statistik zu den Top-drei-Annahmespielerinnen der Liga. Wenn alle mit Feuer und Flamme bei der Sache seien, könnte endlich ein Erfolgserlebnis herausspringen.

Von Peter Stein

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