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Den widrigen Bedingungen getrotzt

Pferdesport Den widrigen Bedingungen getrotzt

Fläminger Starter bestechen beim diesjährigen Reitturnier des RFV Reckhahn bei teilweise starkem Regen

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Der Niederwerbiger Maximilian Wricke stand gleich zweimal ganz oben auf dem Podest.

Quelle: Stefanie Schrader (2)

Reckahn. Trotz des durchwachsenen Wetters ließen sich weder Ross noch Reiter beim diesjährigen Reitturnier beim RFV Reckhahn von ihren Teilnahmen abbringen. Teilweise mussten sie bei strömendem Regen starten. Besonders gut schienen mit den schwierigen Bedingungen die Teilnehmer aus dem Fläming zurecht zukommen. Gleich mehrmals schafften sie den Sprung auf das Siegerpodest.

Pferdesport auf hohem Niveau

Mit 140 Reitern und 250 Pferden wurde bei der traditionellen und prestigeträchtigen Veranstaltung Pferdesport auf hohem Niveau gezeigt. Der Reitverein Reckahn bot sehr gute Bedingungen. Überschattet wurde das Turnier aber auch von einem schweren Unfall.

Fläminger Reiter vorne dabei

Schon bei den Springprüfungen der Klasse A boten die Fläminger Starter starken Pferdesport. So sprang Maximilian Wricke vom RFV Niederwerbig mit seinem Pferd Escudo zum Sieg (Klasse A*). Und mit Cassico’s Girl reihte er sich gleich dahinter ein. In einem weiteren Springen derselben Klasse überzeugte auch Teamkollege Marek Wachsmuth auf Montgomerie mit seinem zweiten Platz. Und in einem weiteren A-Springen konnte Franka Henkel auf Nevio vom RFV Schlalach ebenfalls mit Rang zwei auftrumpfen. In der Springprüfung der Klasse L stach dann erneut Wricke die Konkurrenz aus. Auf Quintana sprang er zum Sieg. Und auf Cassico’s Girl wurde er auch hier Zweiter. In einer Punkte-Springprüfung (Klasse A**) war Martin Dittmann aus Niederwerbig nicht zu schlagen. Er siegte auf Tip Top. Hervorzuheben war auch der Auftritt von Andre Henkel vom RFV Treuenbrietzen, der auf Fastwin Platz drei in einer Zweiphasen-Springprüfung belegte (Klasse A**).

Ludwig Sternberg gewinnt erstmals ausgetragenes Klasse-S-Springen

Das erstmals ausgetragene Springen der schweren Klasse S* überbot alle Erwartungen. Drei Reiter-Pferd-Paare erreichten durch Nullfehlerritte im Umlauf das Stechen. Das konnte der Niederwerbiger Ludwig Sternberg für sich entscheiden, wobei Jan Peters vom RFV Schwanebeck als letzter Reiter eigentlich schon wie der Sieger aussah. Doch dann vergaß er einen Sprung. Das Publikum wies ihn zwar laut rufend darauf hin, doch Peters sagte danach: „Ich dachte mir jubeln alle zu.“

Mario König mit erstem Sieg

Das neue Mitglied von Turbine Golzow, Mario König, errang in Reckahn seinen ersten Sieg auf . In der Springprüfung der Klasse A* zeigte König auf der jungen Stute Curley die schnellste fehlerfreie Runde und bescherte damit seinem Team um Züchter und Besitzer Arko Lange die erste goldene Schleife.

Von Jörgen Heller

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